(© Zinnwerke )

Zukunft der Zinnwerke: 3 Dinge, die sich jetzt ändern

Endlich! Nach Diskussionen um notwendige Sanierungen der Wilhelmsburger Zinnwerke gibt es nun eine Lösung, die die historischen Hallen fit für die Zukunft machen soll.

Nach intensiven Diskussionen um die notwendige Sanierung der Wilhelmsburger Zinnwerke und die Beteiligung der ansässigen Nutzer hat sich der Hauptausschuss der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte im April 2019 dafür ausgesprochen, bis zu 500.000 Euro für die Planung der Weiterentwicklung des Geländes bei der Bürgerschaft zu beantragen. Der Bezirksamtsleiter wird dabei gebeten, mit den zuständigen Stellen, einem Träger und dem Nutzerinnenverein ein langfristiges Betreibermodell zu entwickeln.

Das heißt: An den gewachsenen Strukturen soll nicht einfach vorbeigeplant werden. Bereits ansässige Kulturstifter-, Kreativwirtschaftler und soziale Initiativen sollen einbezogen werden. Die Sanierung soll zudem unter ökologischen Gesichtspunkten erfolgen und Kooperationen mit weiteren Gruppen aus dem Stadtteil ermöglichen. Hier die drei wichtigsten Punkte des Wunsch-Zukunftkonzepts für die Wilhelmsburger Zinnwerke.

1. Entwicklung der mittleren Halle zum vielfältigen Kultur- und Stadtteillabor

In der mittleren Halle der Wilhelmsburger Zinnwerke sollen Atelier- und Büroflächen entstehen, aber auch Proberäume für Musik und darstellende Kunst. Damit in die Räume mehr Licht kommt, ist die Öffnung der Wand zum Kanal wünschenswert. Statt Mauern wären hier große Glaselemente eine Lösung. Außerdem soll in diesem Teil der Zinnwerke Gastronomie eine Rolle spielen. Die soll dann natürlich auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

2. Die nördliche Halle wird zum lebendigen Stadtteiltreff

Die nördliche Halle dürfte vielen vom monatlichen Stadtteilfest mit Kulturflohmarkt FlohZinn bekannt sein. Ziel der Sanierung hier ist eine flexibel gestaltbare Veranstaltungsfläche mit Platz für bis zu 1.000 Menschen.

3. Die Außenflächen: Ein Treffpunkt der Garten- und Fahrradkultur

Urban Gardening in Hamburg rules! Vor allem für einen tollen und kreativ angelegten Stadtgarten soll hier Platz geschaffen werden. Und auch eine Fläche für das „Radhaus“ zur Förderung der Fahrradkultur soll vorgesehen werden. Ein Planer soll nun die Umsetzbarkeit dieser Wünsche bewerten und Kosten für diese ermitteln.

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