(© Bracenet )

Zu schade zum Wegschmeißen: Die coolsten Hamburger Upcycling-Labels

Ihr braucht Ideen für ein bisschen Upcycling in Hamburg? Kein Problem! Wir zeigen euch tolle Labels, die aus vermeintlichem Müll richtig tolle Sachen machen.

1. Upcycling aus Hamburg und aus Geisternetzen: Armbänder von Bracenet

Alte Fischernetze, die unkontrolliert im Meer treiben, sind ein großes Problem. Denn Tiere wie Schildkröten können sich darin verfangen. Benjamin Wenke und Madeleine von Hohenthal wollen mit ihrem Upcycling in Hamburg und besonderen Accessoires darauf aufmerksam machen und fertigen aus diesen sogenannten Geisternetzen moderne Armbänder. Was mit Bracenet als Hobby begann, ist mittlerweile ein Business mit sechs Angestellten. Kaufen kann man die Armbänder bei Bracenet bislang nur online.

2. Guter Stoff: Andreas Linzner haucht alten Handtüchern neues Leben ein

Andere verwerten sie, wenn es Hoch kommt, gerade noch als Putzlappen. Designer Andreas Linzner schenkt ihnen ein zweites Leben, das im Grunde schöner ist als das erste. Er perfektioniert Upcycling auf Hamburgs Veddel – und designt Kuscheltiere aus Handtüchern. Aus kunterbunten Exemplaren aus den 50er bis 80er Jahren näht er seit 17 Jahren Stofftiere, Jammerlappen und Kissenbezüge. Finden tut er die hübsch gemusterten Stücke auf Recyclinghöfen in ganz Deutschland.

3. Upcycling im Hamburger Chic: Alsterplanke macht Designermöbel aus Sperrmüll

Schaut man sich die einzigartigen Möbel von Sebastian und Dennis von Alsterplanke an, kann man kaum glauben, dass dieses wunderschöne Holz sonst auf dem Sperrmüll landet. Aus alten Gerüstbohlen schreinern die beiden stylische Möbelstücke mit einer großen Portion Charakter. Denn die Zeit auf dem Bau hinterließ Spuren und vermeintliche Makel auf dem Holz. Doch genau die machen den Charme aus.

4. Wohnaccessoires aus Beton: Døring Design

Falls ihr in letzte Zeit mal auf einem der schönen Märkte in Hamburg unterwegs wart, seid ihr vielleicht auch auf den Stand von Nils Döring gestoßen. Aus Müll zaubert er Übertöpfe, Lampen und andere Wohnaccessoires. Vor allem mit Beton arbeitet er dabei immer wieder. Die guten Stücke von Døring Design sind jeden Cent wert. Denn so zeitlos, wie sie sind, bleiben sie ja doch für immer.

5. Ein zweites Leben für alle: Lockengelöt als Paradebeispiel für Upcycling aus Hamburg

Seit über zehn Jahren betreiben Carsten Trill und Dennis Schnelting Lockengelöt. In der Werkstatt für Upcycling in Hamburg und dem Store findet man alle möglichen Dinge, denen die beiden neues Leben eingehaucht haben, darunter alte Schallplatten, Bücher und Skateboards. Besonders beliebt sind jedoch die Schränke und Tische aus alten Ölfässern.

Infos: Lockengelöt, Marktstraße 114, 20357 Hamburg; Mo–Fr 11 bis 19 Uhr, Sa 11 bis 18 Uhr

Es geht noch ein Schritt weiter: Yogamatten-Recycling

Anna Souvignier und Sophie Zepnik von hejhej-Mats stellen nachhaltige Yogamatten her, die nicht nur aus recycelten Materialien bestehen, sondern auch wieder recycelt werden können.

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