(© Unsplash / Sharon McCutcheon )

Zu gut für die Tonne: Hier könnt ihr euer Essen teilen und spenden

Herrjemine, die Konserve steht da schon ewig. Essen wir doch nicht mehr. Also in die Tonne? Muss nicht sein – wir sagen euch, wo und wie ihr Essen spenden und teilen könnt.

1. Vernetzt euch und klickt andere satt

Die sozialen Netzwerke sind Tummelplatz für Menschen, die sich vernetzten, um Lebensmittel vor dem Wegwerfen zu bewahren und zu spenden. Es gibt etliche Gruppen, denen ihr beitreten könnt. Die nennen sich zum Beispiel "Lebensmittel zu verschenken". Bei Facebook findet ihr auch jede Menge Infos über Aktionen von Vereinen, Verbänden und soziale Trägern. Da kriegt das Surfen eine ganz neue, soziale Komponente. Kickt euch rein. Und andere satt.

Infos: Facebook-Gruppe "Lebensmittel zu verschenken"

2. In Eimsbüttel gibt's die Götterspeise für alle

Die Aktion Götterspeise gibt es seit 2012. Sechsmal in der Woche werden Lebensmittel, die sonst womöglich im Müll landen würden, verteilt. Und zwar an der Ecke Osterstraße/Methfesselstraße. Täglich, bis auf Sonn- und Feiertags, ist die Götterspeise ab 21.15 Uhr am Start. Viele der Waren kommen vom gegenüberliegenden Edeka-Markt. Aber es können auch Lebensmittel abgegeben werden. Die Götterspeise richtet sich übrigens nicht nur an bedürftige Menschen. Also einfach mal vorbeischauen. Vielleicht nehmt ihr dann ja sogar wieder etwas mit nach Hause.

Infos: Götterspeise, Osterstraße 189, 20255 Hamburg

3. Befüllt doch mal die foodsharing-Kühlschränke

Die Organisation Foodsharing hat in der ganzen Stadt Kühlschränke verteilt. In diesen könnt ihr Essen entweder ablegen oder natürlich mitnehmen. Einer dieser Schränke steht beispielsweise am Goldbekhaus im Stadtteil Winterhude. Einfach durch das Eingangstor auf den Innenhof, dann rechts halten. Unter dem Balkon der Kinderetage findet ihr die Schränke. Für all jene, die eher der Hunger nach geistiger Nahrung umtreibt, gibt es hier übrigens auch einen Bücherschrank.

Infos: foodsharing am Goldbekhaus, Moorfuhrtweg 9, 22301 Hamburg

4. In Harburg könnt ihr mit euren Lebensmitteln St. Trinitatis ansteuern

Auch im Foyer der Harburger Gemeinde St. Trinitatis in der Bremer Straße könnt ihr Lebensmittel spenden und teilen. Allerdings gibt es dort keinen Kühlschrank. Bringt also nur Essen mit, das nicht gekühlt werden muss. Die Regale stehen vom Haupteingang aus rechts an der Wand des Foyers des Gemeindezentrums. Ihr könnt den gemeindeeigenen Parkplatz hinter dem Gebäude nutzen.

Infos: St. Trinitus, Bremer Straße 9, 21073 Hamburg

5. Suppenküchen & Co: Fragt doch einfach mal im Gemeindehaus um die Ecke

Geht es um die Versorgung von Bedürftigen ist die Hamburger Tafel die bekannteste Institution. Auch dort werden Lebensmittel angenommen, allerdings eher größere Magen. Doch im Verborgenen gibt es viele kleine Aktionen in den Kirchengemeinden im Hamburger Stadtgebiet. Suppenküchen etwa. Fragt doch einfach mal im Gemeindehaus um die Ecke nach – vielleicht erntet ihr dort Dankbarkeit.

Infos: Hamburger Tafel

Ehrenamt in Hamburg

Nicht nur mit Lebensmitteln könnt ihr Hamburg und die Welt ein bisschen besser machen. Wenn ihr Menschen in Not helfen wollt, gäb's da auch etwas. Zum Beispiel ein Ehrenamt in Hamburg. Wir nennen euch 10 gemeinnützige Vereine zum Engagieren.

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