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Zu dreckig: Hamburg wienert seine Straßenschilder

Verdreckt, beklebt und kaum noch lesbar – so sollen Hamburgs Straßenschilder bald nicht mehr aussehen. Denn jetzt kommen die Putzkolonnen.

Voller Ruß. Mit Aufklebern versehen. Von Sprayern getaggt. So kennen wir unsere Straßenschilder, nicht wahr? Doch nicht mehr lange. Jedenfalls nicht, wenn es nach der Stadtreinigung geht. Die startete kürzlich eine geradezu glänzend zu nennende Aktion. Rund 60.000 Straßenschilder in 50 Hamburger Ortsteilen werden gewienert, geschrubbt und von Rückständen befreit. Zuvor hatte es Probeläufe in Groß Borstel, Horn, Ottensen und einigen Stadtteilen am Hamburger Rand gegeben.

Hier wird jetzt gründlich geschrubbt

Auf der Liste der Putzkolonnen stehen nun unter anderem Straßenzüge in Eimsbüttel, Eppendorf, Rotherbaum, Wandsbek und Hoheluft. Auch auch in den Elbgemeinden sowie in Farmsen, Poppenbüttel und Bergstedt können die Stadtreiniger beim Schrubben beobachtet werden. Umweltsenator Jens Kerstan freut das: "Was wir jetzt erreicht haben, ist ein großer gemeinsamer Schritt zu einem gepflegteren und sauberen Hamburg", sagt er. Und Michael Westhagemann, der Kollege aus dem Wirtschaftsressort, lässt vernehmen: "Saubere Verkehrsschilder machen die Hamburger Straßen sicherer."

Bis Ende das Jahres läuft die Aktion. Den Auftrag zum Großreinemachen erhielt die Stadtreinigung von Umwelt- und Wirtschaftsbehörde. Hintergrund: Dreckige, beschmierte und verblasste Schilder können nicht mehr reflektieren und gelten daher vor allem im Winter und nachts als Gefahrenquellen.

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