Lena Wendt )

Wunderschön und ungeschönt: Das Filmprojekt Abgefahren sucht Unterstützer

Dass Afrika mehr ist als Safari, Savanne, Armut und Ausbeutung wollen Lena und Uli mit ihrem Dokumentarfilm "Abgefahren" zeigen. Dafür waren sie fast zwei Jahre in Westafrika unterwegs. Damit aus der Reise ein Film wird, brauchen sie eure Unterstützung.

Nicht jeder schafft es oder traut sich, den eigenen Traum zu erfüllen. Lena und Ulrich haben es gewagt. Und obwohl – oder gerade vielleicht weil – das erreichte Ziel ein anderes war als das ursprünglich geplante, laden sie euch nun auf eine Reise ein. Eine Reise nach Afrika, den Kontinent, den sie 22 Monate lang bereist haben.

In 675 Tagen durch 14 Länder

Als sie ihre Reise von Hamburg aus in ihrem Land Rover antraten, war das Ziel klar: Sie wollten Südafrika in sechs Monaten erreichen. Ein halbes Jahr Auszeit – ein überschaubarer Zeitraum. Angekommen sind sie dort nie. Zu ihrem und unserem Glück, denn ansonsten hätten sie vielleicht nie dieses Crowdfunding-Projekt ins Leben gerufen: "Abgefahren – Zwei Menschen. Zwei Jahre. Ein Traum" erzählt die Reise der beiden durch 14 westafrikanische Länder über 675 Tage und 46.000 Kilometer hinweg (mehr als einmal entlang des Äquators). Das gewohnte Leben, die Sicherheit des Alltags haben sie hinter sich gelassen, um sich einen Traum zu erfüllen und nicht nur neue Länder und Menschen zu treffen, sondern auch wieder zu sich selbst zurückzufinden.

Eine Geschichte, die dir Mut machen soll, aus dem Alltag auszubrechen und deine Träume zu verfolgen.

3.000 Gigabyte Filmmaterial haben sie von ihrer Reise mitgebracht, das es nun zu sichten, sortieren und bearbeiten gilt. Die daraus entstehende Geschichte soll Grenzen abbauen und den Horizont erweitern, deshalb wird auch vor den Schattenseiten des Reisens nicht zurückgeschreckt. Neben der Faszination und Liebe für Afrika, die sich im Idealfall auch auf den Zuschauer überträgt, will "Abgefahren" aber auch ein anderes Bild des zweitgrößtes Erdteils zeichnen:

Ein Afrika, das mehr zu bieten hat als hungernde Kinder, Krieg, AIDS, Terror und Ebola. Das echte Afrika, authentisch, so wie es uns begegnet ist.

Ihre Erfahrungen, Eindrücke und Erlebnisse, aber auch den Schmerz, die Angst und Sorgen wollen sie nun mit uns teilen. Damit der Dokumentarfilm Realität wird, benötigt das Duo mindestens 24.000 Euro. Noch bis einschließlich 28. Januar läuft der Finanzierungszeitraum. Ab 5 Euro kann gespendet werden, den fertigen Film gibt es ab 20 Euro digital oder ab 22 Euro auf DVD. Jeweils 2 Euro des Beitrags kommen einem von drei Projekten zugute, die Lena und Uli durch die Finanzierung ihres Films ebenfalls unterstützen wollen: die Morocco Animal Aid, Sulayman’s Recycling Art aus Gambia und Mame Sy’s Kinderhort.

Lena Wendt )

Wann genau der Film erscheinen soll, steht noch nicht final fest. Die beiden planen, ihn vorab auf einigen Festivals zu zeigen und anschließend den Unterstützern zukommen zu lassen. Ob der Film auch entsteht, falls die Finanzierung nicht zustande kommt, lassen die beiden offen. Denn eigentlich ist ihr Ziel, das Projekt unabhängig von großen Produktionsfirmen in die Tat umzusetzen.

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