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Wohnung in Hamburg gesucht? 12 Tipps für die Suche

Ihr sucht eine Wohnung in Hamburg und seid am Rande eines Nervenzusammenbruchs? Was aussichtslos scheint, könnte so klappen: Hier sind unsere Tipps für eure Mission Apartment.

1. Viel hilft viel: Wohnungssuche in Hamburg streuen

Bei der Suche nach einer Wohnung in Hamburg kann euch dieses Motto ordentlich helfen. Schreit es in die Welt hinaus, dass ihr auf der Suche seid. Nutzt doch Facebook mal für mehr als Foodporn und Musikvideos. Vielleicht hat jemand in eurem Freundeskreis tatsächlich einen heißen Tipp, wo eine Bude frei wird. Und bittet eure Freunde darum zu teilen. Auch Gruppen wie das Nett-Werk oder WG&Wohnung Hamburg gesucht sind ein Posting wert. Sogar bei Instagram könnte ein witzig gemachter Beitrag punkten. Bisschen schauspielern können wir schließlich alle.

2. Gut planen: Was soll deine neue Wohnung in Hamburg bieten?

Auf den letzten Drücker ist schlecht. Das gilt auch bei der Suche nach dem neuen Zuhause. Unser Tipp: Nicht erst umschauen, wenn die eigene Bude schon gekündigt ist und der Druck steigt. Denn das verleitet zu Kompromissen, die ihr womöglich später böse bereut. Ihr solltet genau wissen, was ihr wollt. Ruhige Ecke oder Kiez? Unbedingt Balkon? Und braucht euer Bad Tageslicht? Fragen, die ihr vorher für euch geklärt haben solltet. Nichts kommt bei Vermietern schlechter an als Planlosigkeit.

3. Ab in die Bars: Wohnungssuche an Hamburgs Tresen

Klingt komisch, kann aber helfen: Steuert mal ein paar Kneipen an. Und zwar dort, wo ihr gern leben wollt. Tresen anvisieren, mit Gästen und dem Wirt schnacken. Gastronomen hören viel, kennen ihren Stadtteil und nicht selten auch Hausbesitzer oder Vermieter. Es soll schon der eine oder andere seine Traumwohnung beim Bierchen gefunden und klargemacht haben.

4. Eine Bewerbungsmappe für die Wohnungssuche? Genau!

Ist eine Vorleistung, die fraglos Überwindung kostet, kann aber tatsächlich helfen: Bewerbungsmappen können bei einer Wohnungsbesichtigung Gold wert sein. Vermieter und Hausbesitzer schätzen es, alle Informationen auf einen Schlag in die Hand gedrückt zu bekommen. Klar, macht wenig Spaß, so die Hosen runter zu lassen, dafür aber einen guten Eindruck. Schafft sofort Vertrauen und verleiht dem Interesse Nachdruck. Manch einer packt zu Schufa-Auskunft, Gehaltsabrechnungen und Steckbrief sogar noch ein Motivationsschreiben.

5. Wohnungssuche online? Ja, aber richtig!

Große Online-Plattformen sind ziemlich unübersichtlich. Sie können euch aber trotzdem weiterhelfen. Wichtig ist, dass ihr euch einen persönlichen Agenten einrichtet. Ein Profil, das potenzielle Angebote von vornherein rausfiltert. Das verschafft Überblick und verhindert Chaos.

6. Wohnungsunternehmen anrufen

Greift doch einfach mal zum Hörer und ruft bei den Wohnungsunternehmen direkt an. Vielleicht könnt ihr dort punkten. Versuch macht klug. Auch Genossenschaften sind ein heißer Tipp. Es gibt einige, die Wohnungen in grandioser Lage im Portfolio haben. Nicht von Wartezeiten abschrecken lassen, ruhig mal nachfragen. Kann sich durchaus lohnen, Anteile zu erwerben.

7. Wohnung tauschen

Frisch getrennt und nun ist die Wohnung zu groß? Oder erwartet ihr Zuwachs und braucht ein Zimmer mehr? Dann ist vielleicht ein Wohnungstausch möglich. Online findet ihr interessante Angebote, zum Beispiel auf der Seite Tauschwohnung. Einfach registrieren und mit ein bisschen Glück ist euer Match dabei.

8. Mitwohnen – auch gegen Hilfe oder Minijob

Wenn's eng werden sollte mit der Wohnungssuche, findet ihr ein Zuhause auf Zeit am einfachsten über die Mitwohnzentralen. Hier gibt es ganze Wohnungen zur Zwischenmiete, zum Beispiel, wenn der Hauptmieter für ein paar Wochen oder Monate auf Reisen ist. So habt ihr erst mal ein Dach überm Kopf und könnt in Ruhe weitersuchen. Denn: Auf Dauer ist so eine Untermiete leider nicht. Immer häufiger wird auch ein Zimmer gegen Hilfe oder Minijob angeboten: So wird die Miete erschwinglich und beide Seiten profitieren.

9. Unterschätzte Stadtteile im Auge haben

Klar, dieser herrliche Jugendstil, die wunderschönen Alleen. Überall stylische Läden. Und doch muss es zum Wohnen nicht immer Eppendorf oder die Schanze sein. In Hamburg gibt es viele unterschätzte Stadtteile. Die sind oft alles andere als weit ab vom Schuss. Beispielsweise Alsterdorf ist erheblich günstiger als das unmittelbar benachbarte Winterhude. Und schaut doch mal in Barmbek. Da gibt es Ecken, die bieten Lebensqualität pur. Manchmal einige Euro pro Quadratmeter günstiger als in gehypten Gegenden. Gilt auch für Wilhelmsburg.

10. Keine Wohnung in Hamburg? Ab ins Umland!

Pinneberg, Harburg oder Ahrensburg? Geht gar nicht, oder? Doch. Geht. Schon aus Kostengründen Schließlich liegt die Kaltmiete beispielsweise im Kreis Pinneberg im Schnitt bei um die 8 Euro pro Quadratmeter. Zum Vergleich: In Hamburg liegt die Durchschnittsmiete laut einer Immonet-Studie aktuell bei Neuvermietungen um die 12 Euro pro Quadratmeter. Und mit der Bahn sind es beispielsweise vom Bahnhof Pinneberg in die Hamburger Innenstadt gerade mal 20 Minuten. Noch günstiger wird es, wenn ihr weiter nach Norden schaut. Nach Elmshorn beispielsweise.

11. Das schwarze Brett: Kreativ werden

Einen Zettel ans Schwarze Brett hängen ist oldschool, oder? Klar. Kann sich aber lohnen, sein Gesuch beispielsweise beim Supermarkt des Vertrauens anzupinnen. Da muss ja irgendwann jeder mal vorbei. Vermieter, Hausbesitzer, Makler. Wichtig ist: Infos und Anfrage kurz und knapp formulieren. Niemand hat wirklich Lust am schwarzen Brett Romane zu lesen.

12. Die gute alte Anzeige: Wohnungssuche in Hamburger Tageszeitungen

Alte Schule ist auch die klassische Print-Anzeige in einer Tageszeitung. Sonnabend ist der etablierte Immobilientag. Der Wohnungs-Teil des Hamburger Abendblatts etwa ist sehr umfangreich. Lohnen könnte eine eigens formulierte Suchanzeige. Die kostet, klein gehalten, so um die 100 Euro. Eine Investition, die sich auszahlen kann. Und die ernsthaftes Interesse signalisiert. Alternativen bieten Online–Märkte. Aber gerade ältere Privatvermieter vertrauen häufig auf den Zeitungsmarkt.

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