(© Shutterstock/Daniel Rose )

Wo die wilden Biber wohnen: Auf den Spuren des Nagers in Bergedorf

Welcome back! Nach über hundert Jahren wird der Biber wieder langsam heimisch in Hamburg. Wo in Bergedorf die Chancen gut stehen, die putzigen Nager in Aktion zu erleben, verraten wir euch hier.

Ein Gebiet, das sich die Hamburger Biber als neues Domizil auserkoren haben, sind die rund 132 Quadratkilometer großen Vier- und Marschlande. Die punkten bei Besuchern unter anderem mit alten reetgedeckten Fachwerkhäusern, barockem Kirchenbau, weiten Wiesenflächen und mehreren Naturschutzgebieten. Letztere dürften die Biber besonders schätzen. Also, beim nächsten Ausflug einfach die Augen nach ihnen offen halten.

Biberburgen in Bergedorf

Als weitere Biber(hoch)burg in Bergedorf gilt auch das Naturschutzgebiet Borghorster Elblandschaft. Seit der Öffnung des Deichs 2016 sind hier neue Flächen unter Tideeinfluss gesetzt – ob den Bibern der tägliche Wechsel von Ebbe und Flut gefällt oder nicht, beobachten Naturforscher derzeit. Den Biber und seine Lebensräume zu schützen, dafür macht sich auch die Stiftung Lebensraum Elbe stark. Das Projekt "BibErleben" erfasst etwa regelmäßig den Bestand, kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung. Erfreuliche Nachricht: Nachdem die ersten Biber 2010 wieder in Hamburg gesichtet wurden, zählte man 2016 schon sieben Biberburgen. Gute Aussichten für den putzigen Nager finden wir.

Ihr wollt noch mehr Natur? Dann macht euch auf die Socken und entdeckt die Kirchwerder Wiesen, Hamburgs größtes Naturschutzgebiet. Außerdem verraten wir euch, in welchen Stadtteilen ihr besonders viel Flora und Fauna vorfindet.

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