(© A.Merbeth )

"Wir sind alle Spinner": Ein Kinderstück zwischen Tagträumen und Erwartungen

Das Stück "Wir sind alle Spinner" vom Theater Triebwerk lädt Kinder ab fünf Jahren ein: zum Mitspinnen, Übertreiben und zum Reimen, bis sich die Balken biegen.

Vorweg: Es ist immer Geschmackssache, aber dafür, dass dieses Kinderstück gut ist, spricht einiges. Das preisgekrönte Theater Triebwerk inszeniert Stücke auf eine Art, die zeigt, dass sie die Themen der Kinder, und Kinder überhaupt, ernst nehmen – ohne pädagogischen Zeigefinger.

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In "Wir sind alle Spinner" geht es um Bine. Bine, die immer und überall zu spät kommt. Ihre Ausreden sind so abenteuerlich wie kreativ: Die Zeit habe sich gebogen, ihr sei ein Meerjungfrauenschwanz gewachsen oder ein kleiner Fisch musste aus einer Schatztruhe befreit werden.

Der Autor, Marc von Henning, greift in diesem Kinderstück eine Lebensphase der Kinder auf, die große Veränderungen bringt: die Einschulung. Plötzlich wird Pünktlichkeit und Aufmerksamkeit gefordert. Obwohl einige noch ihr ganz eigenes Verständnis von Zeit haben und sich oft in Tagträumen verlieren. Das mit viel Musik durchzogene Stück am Sonntag, dem 28. Januar, im Lichthof, gibt Anregungen, wie diese Widersprüche zusammengeführt werden können.

Marc von Henning und die Dramaturgin des Stücks, Susanne Reifenrath, sind das freie Duo Meyer&Kowski, das in Hamburg für bewegende Inszenierungen an außergewöhnlichen Orten steht.

Die Karten kosten 12 Euro und können hier bestellt werden.

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