Eimsbütteler Nachrichten / Vanessa Leitschuh )

Haspa Osterstraße: Neuer Treffpunkt für die Nachbarschaft

Ein neuer Nachbarschaftstreffpunkt für Eimsbüttel: Die Haspa eröffnet nach einem Umbau mit neuem Konzept. Ein Nachbarschaftstisch mit Kaffeebar, Konzerten und Lesungen soll die Hamburger Sparkasse für alle zu einem guten Nachbarn machen.

Die Hamburger Sparkasse in der Osterstraße feierte vor wenigen Tagen große Eröffnungsfeier. Nach zweiwöchigem Umbau eröffnete die "Filiale der Zukunft" in Eimsbüttel. In neuem Design und mit neuem Konzept: Die Haspa wird zum Treffpunkt für Nachbarn. Die Bank möchte nicht mehr nur Kunden ansprechen, die ihre Bankangelegenheiten erledigen, sondern ein Ort zum Netzwerken und Austauschen mit der Nachbarschaft werden. Und das auch für Nicht-Kunden der Sparkasse.

Ein Nachbarschaftstisch lädt zum Austausch ein

Im Zentrum des neuen Konzepts steht ein großer Holztisch – angefertigt von einem Eimsbütteler Tischler. "Wir möchten mit dem Nachbarschaftstisch nun auch äußerlich sichtbar ein guter Nachbar und guter Gastgeber sein. Wir wollen mit den Kunden dort ins Gespräch kommen – über alle möglichen Themen. Um das deutlich zu sagen, es stehen nicht unbedingt Bankthemen im Vordergrund", erklärt Filialleiter Andreas Emme. "Wir möchten als Nachbar und Partner hier in der Osterstraße und darüber hinaus wahrgenommen werden. Wenn wir über Bankthemen sprechen, ist das natürlich für uns gut, aber es ist kein Muss."

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Neben dem Nachbarschaftstisch stehen den Besuchern der Filiale freies WLAN und eine Kaffeebar zur Verfügung. Über einen großen Multi-Touch-Screen können sich die Gäste über ihren Stadtteil informieren - unter anderem auch zu kiekmo-Themen. In Zukunft sollen auch Lesungen, Konzerte und andere Veranstaltungen in der Haspa-Filiale der Zukunft stattfinden. "Der erste Eindruck ist durchweg positiv. Wir bekommen nur gutes Feedback. Gerade hier an der Eimsbütteler Adresse", erläutert Emme.

Ein Konzept, um der Digitalisierung entgegenzuwirken

"Ziel des neuen Konzepts ist es, auch diejenigen zu erreichen, die in der Vergangenheit die Filiale nicht als einen Punkt der Hamburger Sparkasse wahrgenommen haben. Der stationäre Vertrieb ist nur ein Kanal von vielen und dieser soll wieder mehr in den Fokus rücken", erklären die Verantwortlichen. "Dabei soll es nicht darum gehen, dass Menschen von außerhalb kommen und sich mit Haspa-Mitarbeitern zusammensetzen. Auch die Menschen untereinander sollen sich austauschen – ob Kunden oder Nicht-Kunden. Letztendlich soll es ein regionaler Treffpunkt sein. Und natürlich mit einem Auge darauf gerichtet, dass wir wieder mehr Kunden in die Filiale bekommen."

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Eimsbütteler Kunst in den Beratungszimmern

Neben den offenen Aufenthaltsräumen wurden auch die Beratungszimmer neu gestaltet. Künstler und Manufakturen aus Eimsbüttel zeigen Einfallsreichtum. So präsentiert die Fußmatten-Manufaktur "Dreckstückchen" in einem der Besprechungszimmer eine kreative Version der Christuskirche. In einem weiteren Zimmer hängen maritime Kunstwerke der Künstlerin Heinke Böhnert, die ihre Gemälde aus gebrauchten Segeln fertigt. Und im nächsten Zimmer arbeitet die Künstlerin Heidi Lühr an einem großflächigen Gemälde. Jede Filiale bekommt so eine individuelle Gestaltung mit Stadtteilbezug.

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Neben der Filiale in der Osterstraße befinden sich noch weitere in der Umgestaltung, eine davon auch im Stadtteil Eimsbüttel in Niendorf. Im kommenden Jahr sind knapp 40 weitere Filialen in ganz Hamburg geplant.

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