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Wie schön ist das denn? 5 Dinge, für die wir Finkenwerder feiern

Früher prägten Fischkutter und blau-weiß gestreifte Arbeitshemden den Stadtteil. Das ist zwar Geschichte, doch Finkenwerder hat sich bis heute seine Identität bewahrt. Deshalb mögen wir die ehemalige Elbinsel auch so sehr. Hier sind fünf Dinge, für die wir Finkenwerder feiern!

1. So nah und doch so fern

"The grass is always greener on the other side", lautet ein Sprichwort. Es meint, dass etwas aus der Ferne betrachtet immer besser aussieht, als es tatsächlich ist. Wie zum Beispiel das andere Elbufer gegenüber von Finkenwerder, mit Teufelsbrück, Övelgönne und dem Hamburger Fischmarkt. Das Gute ist: Hier lässt sich der Satz ganz leicht überprüfen. Denn die andere Elbseite ist mit der Fähre 62 oder 64 nur einen Katzensprung entfernt. Also könnt ihr ganz gemütlich rüberschippern – sogar bis zu den Landungsbrücken. Dort stellt ihr dann fest, dass das Gras gar nicht unbedingt grüner ist. Denn zurück auf Finkenwerder ist es im Rüsch- oder Gorch-Fock-Park mindestens genauso schön. Dort setzt ihr euch ans Elbufer oder an einen Fähranleger und genießt den Blick auf den Rest von Hamburg. Denn von hier sieht es aus, als wären das Treiben und die Hektik der Stadt ganz weit weg. Aber wenn ihr wollt, seid ihr doch wieder recht flott mittendrin.

2. (Alte) Landpartie

Lust auf eine Landpartie? Auf Finkenwerder lässt sich das ganz leicht in die Tat umsetzen. Schließlich liegt das Alte Land direkt um die Ecke. Die Hamburger Stadtteile Neuenfelde, Francop und Cranz sind von Finkenwerder aus schnell zu erreichen und auch in die Gemeinde Jork kommt ihr innerhalb von 20 bis 45 Minuten – je nachdem, ob ihr mit Fahrrad, Auto oder Öffis unterwegs seid. Und ein Ausflug ins Alte Land mit seinen hübschen Fachwerkhäusern, Obstplantagen und pittoresken Brücken ist wirklich (Nah-)Erholung pur!

3. Bäumchen rüttel dich

Und wo wir schon beim Alten Land sind: Wenn im September die Äpfel reif sind und in kräftigen Farben an den Bäumen hängen, ist das schon mal ein wunderschöner Anblick. Aber die Altländer Apfeltage zwischen Apfelsaisoneröffnung und Erntedank halten noch viel mehr bereit: Feste, Märkte, öffentliche Führungen, Apfel-Rallyes und natürlich den Spaß, die süßen Früchte auf den Obsthöfen selbst zu pflücken. Und nach Finkenwerder müsst ihr eure Ausbeute nicht einmal über die Elbe zurücktransportieren.

4. Geschichte aufgearbeitet

Finkenwerder ist auch Zeitzeuge. Wo sich seit 2006 der Rüschpark befindet, lag früher die Deutsche Werft. Auf diesem Gelände befand sich zeitweise auch ein Außenlager des KZ Neuengamme sowie der zwischen 1940 und 1944 erbaute U-Boot-Bunker Fink II. Die Überreste des Bunkers sind heute ein Mahnmal, das an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge wurden hier zur Arbeit gezwungen, was viele mit dem Leben bezahlten. Finkenwerder setzt sich mit diesem dunklen Kapitel der Geschichte auseinander und arbeitet es mit Infotafeln und künstlerischen Elementen auf.

5. Wale am Himmel

Beluga-Wale gibt's zwar nicht in der Elbe, dafür aber am Himmel über Finkenwerder – zumindest in mechanischer Form. Das Airbus-Transportflugzeug Beluga XL ist bloß einer von vielen Fliegern, die ihr mit etwas Glück in der Luft sichten könnt. Denn das Airbus-Gelände in Finkenwerder ist Start- und Landepunkt für viele unterschiedliche Flugzeugmodelle, sodass es sogar Planespotter aus der ganzen Welt dorthin zieht. Sucht euch einen guten Aussichtspunkt und legt euch auf die Lauer!

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