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Wer hat's gesagt: Hamburger oder Pinneberger? 15 Sätze, die den Unterschied machen

Die Fehde zwischen Hamburg und der schleswig-holsteinischen Stadt Pinneberg hat eine lange Tradition. Wir haben für euch ein paar typische Aussagen von Hamburgern und Pinnebergern gesammelt. Könnt ihr sie zuordnen?

1. Yeah, verkaufsoffener Sonntag – ab zur Mönckebergstraße!

Niemals würde ein Hamburger so etwas sagen – niemals!

2. In der S3 eingepennt und in Pinneberg aufgewacht: Ich heul gleich.

Der Albtraum eines jeden Hamburgers nach einer durchgefeierten Nacht. Das Gute: Ihr könnt einfach sitzen bleiben, denn irgendwann fährt die S3 ja wieder zurück in die City. Dann stellt ihr euch aber besser einen Wecker – nicht, dass sich das böse Erwachen wiederholt.

3. Ich nehm' Hähnchen süß-sauer!

Pinneberger, eindeutig. Da wird nicht lang überlegt, denn hier gibt's noch die asiatischen Klassiker ohne großstädtisches Chichi.

4. Mhmm Pho, Bun oder doch eher Ramen?

Ein Hamburger vor der schwersten Entscheidung des Tages. Apropos Ramen, die besten gibt's hier: Ramen in Hamburg.

5. Bis in die City sind's doch nur 30 Minuten mit der Bahn.

Und wer die Regio erwischt – die nur jede Stunde einmal fährt – braucht sogar nur 20 Minuten. Richtig, sowas kann nur aus dem Munde eines Pinnebergers kommen.

6. Oh mein Gott. Vier Spuren. Wo muss ich hin??

Klare Antwort: Ein mit der Hamburger Verkehrsführung überforderter Pinneberger.

7. Guck mal, schon wieder so ein Provinzidiot, der nicht weiß, wo er hinwill.

Ein Hamburger, der den überforderten Pinneberger natürlich sofort identifiziert hat.

8. Tim Mälzer kommt ja auch aus Pinneberg. Und wusstet ihr, dass der Kreis Pinneberg das größte zusammenhängende Baumschulgebiet der Welt ist?

Wenn Pinneberger versuchen, die Fahne für ihre Heimatstadt hochzuhalten. Hamburger haben dafür aber leider meist nur einen mitleidigen Blick übrig.

9. Also, ich kenn eigentlich nur die Wasserskiarena.

Ein sportbegeisterter Hamburger über Pinneberg. Gab's da nicht auch mal so ein cooles Festival, wo Bands wie die Donots und Rise Against aufgetreten sind? Extreme Playgrounds oder so... Naja, jedenfalls kann man auf dem Areal mit Beach-Club-Flair nahe des Pinneberger Bahnhofs Wasserski fahren und wakeboarden.

10. Mach dir nichts draus. Immerhin hast du den Absprung geschafft.

Auch wenn man schon länger in Hamburg wohnt, schämt man sich als Pinneberger immer ein bisschen für seine Herkunft. Kein Wunder, schließlich muss man sich immer wieder dumme Sprüche anhören. Oder eben diese tröstenden Worte. Besten Dank auch, da fühlen wir uns gleich viel besser – NICHT!

11. Das schlimmste ist der Bahnhof. In der Unterführung hab' ich immer Angst.

Hier spricht ein Hamburger eindeutig vom Pinneberger Bahnhof. Insbesondere die düstere Unterführung ist auch vielen Pinnebergern nicht geheuer. Aber es gibt Hoffnung: Der Bahnhof wird zurzeit umgebaut. Es kann nur besser werden!

12. Wer kommt mit zum Hafengeburtstag?

Pinneberger! Ein Hamburger würde diese Frage niemals stellen.

13. Wir treffen uns dann 15 Uhr bei Mc Donald's.

Richtig, Pinneberger. Nette Cafés sind hier nämlich rar, deswegen ist es auch gar nicht die Lust auf labbrige Burger, die die Einwohner zur Fast-Food-Kette treibt, sondern schlichtweg das Fehlen von Alternativen. Kleiner Tipp am Rande: Seit einiger Zeit gibt es in der Pinneberger Fußgängerzone das Café Cero – und das ist echt nett!

14. Lebt in dieser Stadt überhaupt irgendwer?

Ganz klar: Ein fassungsloser Hamburger, der abends durch die ausgestorbene Pinneberger Innenstadt geht.

15. Freitag mal wieder auf den Kiez? Wir nehmen die letzte Bahn.

Japp, Pinneberger. Auch hier spielt die Not eine große Rolle. Seitdem nämlich das Wallis, eine der wenigen coolen Kneipen in Pinneberg, dicht gemacht hat, gibt es hier wirklich gar nichts mehr. Also Kiez. Und die letzte Bahn ist natürlich die S3, die um 0.10 Uhr zur Reeperbahn fährt und die man nicht verpassen darf. Die nächste fährt dann nämlich erst wieder gegen 4 Uhr.

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