(© Unsplash / cmophoto.net )

Weihnachtsmärkte trotz Corona? So könnten sie in Hamburg stattfinden

Dicht an dicht den Glühwein aus dem Becher schlürfen oder die Rostbratwurst mampfen – so kennen wir die Hamburger Weihnachtsmärkte am Rathaus oder in Altona. So geht es dieses Jahr aber nicht. Ob die Weihnachtsmärkte trotz Corona stattfinden könnten, lest ihr bei kiekmo.

Die Corona-Krise wird in diesem Jahr auch die Vorweihnachtszeit beeinflussen. Inwieweit der obligatorische Weihnachtsmarktbesuch in Hamburg trotzdem stattfinden kann, diskutiert die Politik gerade bezirksübergreifend. "Bei Weihnachtsmärkten ist das so wie bei vielen wichtigen Ereignissen in unserer Stadt. So wie wir sie kannten, werden sie sicherlich nicht stattfinden können", hieß es von Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD). Denn zu gegebenem Zeitraum sind solche öffentlichen Veranstaltungen ein Ding der Unmöglichkeit.

Hamburg ohne Weihnachtsmarkt?

Diese Vorstellung ist für David Erkalp, Fachsprecher der CDU für Handel und Tourismus, unmöglich. Er appelliert eindringlich an den Senat, eine baldige Entscheidung zu treffen. Immerhin braucht es einiges an Vorbereitungszeit und seitens der Schausteller Planungssicherheit. Ein entsprechendes Hygiene- und Sicherheitskonzept für die Weihnachtsmärkte in Hamburg muss also schnellstens her! Dann sollte der Genehmigung nichts mehr im Wege stehen.

Auch die Machbarkeit des Winterdoms – eventuelles Startdatum am 6. November – steht in der Diskussion. Robert Kirchhecker, Präsident des Schaustellerverbandes Hamburg, sieht die Weihnachtsmärkte nach herben Verdienstausfällen als essenziell wichtig, um die Existenz der Schausteller zu sichern. Entsprechende corona-konforme Konzepte habe man der Stadt bereits vorgelegt. Das Problem: Es ist nicht absehbar, wie sich die Pandemie entwickelt. Die Entscheidung soll im Laufe des Herbstes fallen.

So könnte es gehen

Deutschlandweit feilen die Städte an Maßnahmen, um nicht auf die diesjährigen Weihnachtsmärkte verzichten zu müssen. Vor der Wirtschaftlichkeit stehe allerdings die Gesundheit der Menschen, macht SPD-Fraktionschef Dirk Kienscherf im "Hamburger Abendblatt" klar. Gemütlich-gedrängtes Glühweintrinken unter Misteln und Tannen kann es also nicht geben, stattdessen müssten wie in Restaurants Mindestabstände gelten. Bayern bereitet beispielsweise ein Einbahnstraßensystem für seine Weihnachtsmärkte vor. Besucher können die Speisen dann ausschließlich to go kaufen. Mainz plant Einlasskontrollen. Auch Berlin und Sachsen wollen auf die winterlichen Märkte nicht verzichten.

Wir bleiben gespannt, was sich der Hamburger Senat überlegt, damit wir trotz Corona nicht auf Lebkuchen, Schmalzgebäck, Lumumba und Co. verzichten müssen. "Wenn, muss die Zahl der Stände auf den Flächen deutlich reduziert oder die Flächen vergrößert werden. Es muss natürlich dafür Sorge getragen werden, dass die Besucheranzahl eine Höchstgrenze nicht überschreitet und Abstand gehalten wird", so Kienscherf.

Früh genug anfangen: Geschenke aus Hamburg

Apropos Weihnachtszeit – das erinnert uns auch wieder daran, dass man mit der Geschenkejagd für die Bescherung gar nicht früh genug anfangen kann. Ihr braucht Ideen? Dann schaut mal bei unseren Geschenken aus Hamburg.

Melde dich für unsere kostenlose Zusammenfassung aller News aus deinem Viertel an. Jede Woche neu.

Jetzt kostenlos anmelden

Weitere Artikel aus deinem Viertel

kiekmo verbindet Hamburger mit ihrer Stadt, ihrem Viertel, ihren Nachbarn.

Suche und biete, was du brauchst oder kannst, entdecke ständig Neues und nutze die kostenlosen Schließfächer der Haspa-Filialen in deiner Nähe.

Cookie-Einstellungen

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind notwendig, während andere uns helfen, diese Website und eure Erfahrung zu verbessern sowie Marketing zu betreiben. Mehr Infos findet ihr in der Datenschutzerklärung.