(© Unsplash/ Markus Spiske )

Wegen schlechter Ernte: Preise für Franzbrötchen steigen!

Hamburg droht eine Franzbrötchen-Krise: Weil die anhaltende Dürre des letzten Sommers und starke Zyklone auf Sri Lanka die Preise für Mehl und Zimt kräftig in die Höhe getrieben haben, könnten die klebrigen Teilchen bald 2,50 Euro kosten.

So schön der lange, heiße Sommer war, jetzt bekommen wir die Folgen zu spüren: Aufgrund der anhaltenden Dürre fiel die Getreideernte schlecht aus, was die Mehlpreise deutlich steigen ließ. Und das wirkt sich nun auch auf Preise für das Lieblingsgebäck der Hamburger aus: Wie ein Ottenser Bäcker uns mitteilte, werden Franzbrötchen in Hamburg zumindest vorübergehend sehr viel mehr kosten als bisher. Von bis zu 2,50 Euro pro Stück ist die Rede. Und zwar für ein ganz normales, schlichtes. Ohne Schoki, Körner oder anderes Gedöns.

Zyklone auf Sri Lanka: Auch Zimtpreis gestiegen

Dass der Preisanstieg bei den Franzbrötchen im Vergleich zu anderen Backwaren besonders exorbitant ist, hat noch eine zweite Ursache. Denn auch auf Sri Lanka, wo der für Franzbrötchen unverzichtbare Ceylon-Zimt herkommt, macht sich der Klimawandel bemerkbar: Die Anzahl und Heftigkeit der Zyklone hat zugenommen, sodass weite Teile der großen Zimtbaumplantagen zerstört wurden. Die Folge: Auch der Zimtpreis ist in die Höhe geschossen. Wann sich die Preise für Mehl und Zimt und damit auch für die Franzbrötchen wieder normalisieren, ist völlig unklar.

Kein Wunder, wenn sich bei euch gerade Krisenstimmung breit macht – schließlich zählen Franzbrötchen zu den Dingen, auf die kein Hamburger verzichten kann. Ach, und bevor wir es vergessen: April, April...

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