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Vorsicht, Radfahrer! In diesen Stadtteilen passieren die meisten Unfälle

Eigentlich gilt Hamburg als fahrradfreundliche Stadt, doch die aktuellen Unfallzahlen zeigen: So mancher Stadtteil ist ein brisantes Pflaster für Biker. In welchen Gegenden ihr besonders achtsam sein solltet, lest ihr hier.

Wo Fahrradfahrer in Hamburg besonders aufpassen sollten, geht aus den Ergebnissen einer Anfrage des CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Dennis Thering hervor. Demnach ist Winterhude aktuell der gefährlichste Stadtteil für Fahrradfahrer in Hamburg. Dort gab es 150 Unfälle in 52 Wochen. Das bedeutet zwei bis drei Unfälle pro Woche, bei denen Radfahrer im vergangenen Jahr in Winterhude involviert waren.

Mit über 100 Unfällen sind die Zahlen auch in Eimsbüttel (130) hoch. Insbesondere die Barmbeker Straße (Winterhude), Doormannsweg und Eppendorfer Weg (Eimsbüttel) gelten als Hotspots für Clashs. Zu den Top 10 der Fahrradunfälle 2018 zählen außerdem Rahlstedt (103), Neustadt (99), Bahrenfeld (96), Altona-Altstadt (89), Bramfeld (87), St. Georg (83), Barmbek-Süd (81) und St. Pauli (79).

Wo das Fahrradfahren sicherer geworden ist

Sicherer geworden ist das Fahren auf dem Drahtesel im Vergleich zum Jahr 2017 in den Stadtteilen St. Pauli (minus 14 Prozent), in Eimsbüttel (minus 13 Prozent) und in Bramfeld (minus 8 Prozent). Am meisten zugenommen hat die Gefahr hingegen in Barmbek-Süd (47 Prozent), in Rahlstedt (24 Prozent), Winterhude (21 Prozent) und Altona-Altstadt (19 Prozent).

Maßnahmen für mehr Sicherheit

Um Stadtteile wie Winterhude sicherer zu machen, hat der Bau der Veloroute 5 zwischen Sengelmannstraße und Saarlandstraße begonnen. Wir verraten euch alles, was ihr über die neue Veloroute in Winterhude wissen müsst. Auch Eimsbüttel hat schon nachgerüstet: Hier wird die Schlüterstraße zur Fahrradstraße.

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