(© Robin Eberhardt )

Unfälle in Hamburg: Mehr Sicherheit auf der Hoheluftchaussee

Wendende Autos auf der Hoheluftchaussee – dieses alltägliche Bild gehört jetzt der Vergangenheit an. Nach jahrelangen Forderungen der Bezirkspolitik wurden nun durchgängige Wendesperren installiert.

Immer wieder kommt es auf Hamburgs Straßen zu Unfällen, weil Fahrer illegale Wendemanöver durchführen. Erst vor wenigen Wochen kam es wieder zu einem folgenschweren Unfall, bei dem ein Wagen zu einem Wendemanöver ansetzte und dabei mit einem Gelenkbus kollidierte.

In der Hoheluftchaussee sind nun neue Sperrelemente angebracht worden, um unerlaubte und höchst gefährliche Wendemanöver über die Busspur zu verhindern. Mithilfe der durchgängigen Wendesperren auf der Strecke Grindelallee – Grindelberg – Hoheluftchaussee sollen solche Unfälle nun bereits im Voraus verhindert werden.

Langjährige Forderungen endlich erfüllt

Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion in Eimsbüttel, Jutta Seifert, ist froh, dass die Wendesperren installiert wurden: "Auch wenn sie uns einige Nerven gekostet haben, sind wir froh, dass unsere Bemühungen zu einem guten Ende geführt haben. Denn trotz durchgezogener Linien ist es hier immer wieder zu Unfällen und brenzligen Situationen gekommen." Bereits 2006 hatte die Bezirksversammlung auf Initiative der SPD-Fraktion erstmals beantragt, auf der Strecke zwischen Universität und Lokstedt Wendesperren zu installieren.

Laut Seifert sei die zuständige Behörde damals jedoch der Meinung gewesen, dass kein Handlungsbedarf bestehe, da durch die Betonelemente ebenfalls eine neue Unfallgefahr auf der Busspur entstehen könne.

Immer wieder Unfälle durch Wendemanöver

Da es immer wieder zu gefährlichen Situationen oder Unfällen kam, wurden die Sperren, trotz Gegenwehr, im Jahr 2013 erneut von der SPD-Fraktion in Eimsbüttel gefordert. Laut Polizei gilt der Bereich um die Grindelallee als "Unfallhäufungsstelle". Jetzt sind auf voller Länge zwischen dem Ring 2 und dem Eppendorfer Weg Sperrelemente angebracht worden. Laut der stellvertretenden Vorsitzenden Seifert habe sich gezeigt, dass dadurch die Zahl der gefährlichen Manöver spürbar abnehme.

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