(© HOCHBAHN )

U5 ab 2030: So sieht die Planung im HVV aus

In Bramfeld geht es los

Der erste Streckenabschnitt wird ab Mitte 2021 zwischen dem Bramfelder Dorfplatz und der City Nord gebaut. Die 5,8 Kilometer lange Strecke wird ein Schildvortriebsbohrer in den Untergrund arbeiten. Bei den Bahnhöfen und dem Abschnitt zwischen dem Bahnhof Sengelmannstraße und der City Nord kommt die offene Bauweise zum Einsatz. Unter anderem werden Steilshoop, Uhlenhorst, die Universität Hamburg und das UKE endlich ans Schnellbahnnetz angebunden. Steilshoop wird den ersten Hamburger Bahnhof mit Gleistüren bekommen. Rund 1,8 Milliarden Euro kostet allein der Bau des ersten Abschnitts.

Von Nord-Ost durchs Zentrum nach Nord-West

Ziel der Linie U5 ist es, hochfrequentierte Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorte anzubinden. Das entlastet die anderen Linien. Von Bramfeld im Nord-Osten Hamburgs geht es zunächst über Steilshoop, Fuhlsbütteler Straße und Sengelmannstraße in die City Nord. In Winterhude schließt die U5 Borgweg und Jarrestraße an. Einmal rund um die Alster geht es über Beethovenstraße, Uhlenhorst, St. Georg, Hauptbahnhof, Stephansplatz (U1), Universität und Grindelberg bis zur Hoheluftbrücke (U3). Danach fährt die U5 mit Gärtnerstraße, UKE und Siemersplatz/Behrmannplatz die Stadtteile Eppendorf und Lokstedt an, bevor es bis Hagenbecks Tierpark (U2) weiter geht. Es folgen die Stationen Sportplatzring und Stellingen (S3, S21, A1). Endstation ist schließlich der Bahnhof Arenen Volkspark.

Bauzeiten von bis zu fünf Jahren – allein für die Baugruben

Am längsten wird der Bau des U-Bahnhofs in Bramfeld dauern: Allein für die Aushebung der Baugrube kalkuliert die Hochbahn 54 Monate. Der Rohbau der Stationen nimmt anschließend etwa 20 Monate in Anspruch. Die Baugrube der Haltestelle Steilshoop wird innerhalb von 30 Monaten noch relativ fix ausgehoben. Auf bis zu 234 Meter Länge wird der Boden aufgebrochen und 15 bis 25 Meter tief ausgehoben. 20 bis 30 Meter breit werden die Gruben zudem. Das wird ein ganz schönes Schauspiel für die Anwohner! In die Röhre gucken müssen sie aber nicht: Die Verknüpfung der Stationen erledigt der Schildvortriebsbohrer unterirdisch. 2030 soll die U5 dann endlich fahren.

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