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U4 Richtung Harburg: Alle Infos rund um die Verlängerung

An allen Enden arbeitet die Hochbahn am Ausbau der Linie U4. Konkret: Im Osten Richtung Horn und im Süden über den Kleinen Grasbrook Richtung Harburg. Hier herrschte vor allem Unklarheit. Nun geht es – in kleinen Schritten – voran! kiekmo berichtet.

Ende 2018 wurde die U4-Haltestelle Elbbrücken in Betrieb genommen und am anderen Ende der U-Bahn-Linie bewegt sich auch einiges. Mit den Stationen Stoltenstraße und Horner Geest im Stadtteil Horn bekommen 13.000 Hamburger bis 2026 fußläufigen Zugang ans Schnellbahnnetz des HVV.

Nächster Halt: Grasbrook

Auch ohne Olympisches Dorf soll es nicht bei den Elbbrücken als Endhaltestelle bleiben, sondern für die U4 weiter in den Süden Hamburgs gehen. Das ist mit Blick auf die Wachstumsgeschwindigkeit des Viertels auch unbedingt notwendig, um die S3 zu entlasten. Nun steht fest, wo die U4 den nächsten Stopp einlegen wird – nämlich über dem Moldauhafen (das ist der am Übersee-Zentrum). Dorthin wird sie eine neue U-Bahn-Brücke über die Norderelbe und ein anschließendes Viadukt leiten. Damit erhält der neue Hamburger Stadtteil Grasbrook direkten Anschluss an das Fernbahnnetz. Und die Planungen konkretisieren sich noch weiter!

Anbindung von Nord-Wilhelmsburg

Denn in einer erweiterten Konzeptstudie fasst die Hochbahn direkt den nächsten möglichen Halt ins Auge: eine neue Station am nördlichen Ende der Georg-Wilhelm-Straße. Wie sie dorthin gelangt? Entweder an der Dessauer Straße und der Harburger Chaussee entlang, oder weiter nach Westen über den Grasbrook und dann in einer Kurve Richtung Süden. Die vorhandenen Vorschläge werden aber noch geprüft und weitere Entwürfe sind möglich. Verkehrliche, betriebliche, technische, wirtschaftliche und umweltrelevante Kriterien spielen dabei eine Rolle. 2021 starten dann die Vorentwurfsplanung sowie Machbarkeitsstudien zur Weiterführung der U4, die bis ins Jahr 2022 andauern.

Unterirdische Verlängerung nach Harburg

Zuletzt allerdings drohte die Verlängerung der U4 nach Wilhelmsburg zu scheitern. Die dichten Bebauungspläne für den Stadtteil, bei denen keine neue Bahnlinie mitgedacht wurde, erlauben nämlich keine Trassenführung. Enorme Lärmbelastung und Eigentumsverhältnisse sind weitere Steine im Weg. Die einzige Alternative: Unterirdische Verlängerung. Seitens Linke und BUND regnete es deshalb scharfe Kritik. Denn dieses Verfahren ist wesentlich aufwändiger – sowohl zeitlich als auch finanziell. Und gerade in Wilhelmsburg, da die Tunnel in der Marschlandschaft der Elbinsel besonders tief liegen müssen. Das bedeutet für Wilhelmsburger und Harburger vor allem eins: lange Warte- und Bauzeiten.

Gestern und morgen im HVV

Noch ist alles Theorie und Zukunftsmusik. Davon hätten wir noch mehr: Kennt ihr schon Metin Hakverdis Entwurf der S33? Was sich bei der Hochbahn bereits getan hat, zeigt uns diese Zeitreise: Hamburgs U-Bahnstationen früher und heute.

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