(© Unsplash / Picsea )

Typisch hanseatisch? Das sind die beliebtesten Vornamen in Hamburg

Freya, Lasse, Jonte, Fiete: Norddeutsche Vornamen sind herrlich klangvoll. Und eigentlich sollte doch jedes hanseatische Kind solch einen Namen tragen. Aber wie sieht's eigentlich in der Realität aus? kiekmo verrät euch die zehn beliebtesten Vornamen, die in der Hansestadt vergeben werden. Spoiler-Alarm: Hanseatisch geht anders.

10. Ida und Liam

Ist zwar nicht unbedingt hanseatisch, kommt aber immerhin aus dem Norden: Ida. Platz 10 der beliebtesten Mädchennamen stammt nämlich ursprünglich aus Skandinavien. Ähnlich sieht's bei Liam aus: Kommt nicht aus Hamburg, sondern aus dem Englischen.

9. Sophia / Sofia und Mats / Mads

Schon gewusst: Bereits seit 1980 zählt der Name Sophia / Sofia zu den beliebtesten Frauen- und Mädchennamen. Auch in Hamburg hat er es mittlerweile unter die Top 10 geschafft. Im selben Jahr hörte man im deutschen Sprachraum übrigens das erste Mal von Mats / Mads. Heute teilen sich beide Platz 9.

8. Ella und Emil

"You can stand under my umbrella, ella, ella, eh, eh, eh ..." Wir wissen nicht, wie es euch geht, aber bei Ella bekommen wir direkt einen Ohrwurm von Rihanna's Song "Umbrella". Dabei bedeutet der Name tatsächlich das genaue Gegenteil: die Sonnenhafte, die Strahlende. Und wer jetzt bei Emil nicht direkt an Erich Kästners Klassiker "Emil und die Detektive" gedacht hat, sollte sich das Buch kaufen und diese (wirklich große) Wissenslücke schleunigst schließen.

7. Clara / Klara und Henri / Henry

Viele Wege führen bekanntlich nach Rom – und offenbar ähnlich viele Möglichkeiten gibt es, um Clara zu schreiben. Oder eben Klara. Oder Henri. Oder halt Henry. Jedenfalls sind C/Klara und Henri/y auch nicht unbedingt die hanseatischsten Namen: C/Klara kommt aus dem Lateinischen, Henri/y dagegen aus dem Französischen.

6. Matilda / Mathilda und Ben

Wir nähern uns an: Sowohl Matilda / Mathilda als auch Ben haben ihren Ursprung nämlich im Althochdeutschen – sind aber dennoch nicht so richtig hanseatisch. Funfact: Ben zählt schon seit 2011 zu den beliebtesten Jungennamen in Deutschland. Übrigens: Erinnert ihr euch noch an den Film "Matilda" von 1996? Großartiger Streifen!

5. Charlotte und Matteo

Okay, jetzt kann man von der Bedeutung eines Namens halten was man möchte, aber bei Charlotte wird's tatsächlich ziemlich spannend: Charlotte gilt nämlich als weibliche Form des Namens Charles, welcher wiederum auf den althochdeutschen Namen Karl zurückzuführen ist. Charlotte geht demnach auf das althochdeutsche Wort "karal" zurück – und das bedeutet so viel wie "Geliebter", "Mann" oder "Ehemann". Witzig, oder? Matteo kommt, wenig überraschend, aus dem Italienischen.

4. Mia und Noah

Auch auf Platz 4 sind keine klassischen hanseatischen Namen vertreten. Dafür stammen diese zwei aber aus dem Hebräischen – und haben einen recht engen Bezug zur Bibel: Mia gilt nämlich unter anderem als Kurzform von Maria – ihr wisst schon, wie die Mutter Jesu. Noah sollte den meisten auch ein Begriff sein. Das war der Typ, der die Arche gebaut und Tiere vor der Sintflut gerettet hat.

3. Emma und Luis / Louis

An dieser Stelle nochmal ein bisschen witziges Hintergrundwissen: Emma zählt in der Tat schon seit 1890 (!) zu den beliebtesten Mädchennamen in Deutschland – und rangiert (und hier wird's richtig lustig) auf Platz 8 der beliebtesten Hundenamen. Luis / Louis stammt, je nach Schreibweise, aus dem Spanischen (ohne o) beziehungsweise dem Französischen (mit o).

2. Emilia und Leon

Sowohl Emilia als auch Leon finden ihren Ursprung im Süden Europas: Ersterer kommt nämlich aus dem Italienischen, letzterer aus dem Griechischen. Und die einzige Frage, die wir uns aktuell stellen, ist: WO BLEIBEN DIE HANSEATISCHEN VORNAMEN?!

1. Hannah / Hanna und Finn / Fynn

Ha, da sind sie ja! Und wie kann es anders sein: auf Platz 1! Sowohl Hanna/h als auch Finn / Fynn sind recht klassische hanseatische Vornamen. Und obwohl dann doch noch zwei dabei waren, könnten es im nächsten Jahr gern ein paar mehr sein!

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