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Tschüss, Denkmalschutz: Dieser Bürokomplex ersetzt Barmbeks "Langen Jammer"

Der denkmalgeschützte Lange Jammer in Barmbek wird teilweise abgerissen – um Platz zu schaffen für einen modernen Bürocampus und 1.500 Arbeitsplätze.

Sie sind die letzte Erinnerung an Zeiten, in denen Barmbek noch ein Dorf und kein aufstrebendes Stadtviertel war: die Arbeiter-Häuser mit dem Spitznamen Langer Jammer. 1904 errichtet, lebten hier einst vor allem ärmere Menschen, die in ihren für die Stadt großen Gärten Gemüse anbauten und in kleinen Ställen hinterm Haus Kaninchen und Hühner züchteten. 2016 zog der letzte Mieter aus. Die Häuschen, die im Besitz der Stadt waren und unter Denkmalschutz stehen, verfielen seitdem immer mehr.

Langer Jammer: Abriss für modernen Bürocampus

Nur fünf dieser Häuser sollen nun erhalten bleiben und für zukünftige Mieter restauriert werden. Das restliche Wohnquartier soll bereits im kommenden Herbst abgerissen werden, um Platz zu schaffen für einen "Bürocampus" der französischen Société Générale-Gruppe – darunter die Hanseatic Bank und die Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (BDK). 1.500 Arbeitsplätze sollen hier laut ECE realisiert werden. Der Shoppingcenter-Riese und Projektentwickler investiert 115 Millionen Euro in den Bürokomplex. Die Fertigstellung ist für 2022 geplant.

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