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Stand up Paddling: Hier paddelt Hamburg am schönsten

Wer das Wetter genießen und sportlich unterwegs sein will, ist beim Stand-up-Paddling in Hamburg genau richtig. Wir zeigen euch, wo ihr Boards am besten leihen könnt und wo selbst fortgeschrittene Paddler noch etwas lernen.

1. Stand-up-Paddling Hamburg: AlsterSURFER

Was gibt es Schöneres als Stand-up-Paddling auf Hamburgs Alster? Genau, nichts. Mittig der Außenalster trefft ihr auf die Alstersurfer. Hier geht es ans Eingemachte, auch als Anfänger. Mit dem Board im Kreis drehen, darauf Liegestütze machen, Boardspitze auf Boardende in der Schlange mit seinen Mitpaddlern fahren, mit Anlauf aufs Board springen – hier wird alles ausprobiert und beigebracht. Die Angst davor, in die Alster zu fallen, wird einem hier ebenfalls schnell genommen – ist ja schließlich nur Wasser. Und damit es noch feuchtfröhlicher wird, darf ein Bier direkt mit auf Tour genommen werden. Prösterchen!

Infos: AlsterSURFER, Mundsburger Brücke, Armgartstr. 7, 22087 Hamburg; täglich 10 bis 22 Uhr; 12 Euro/Stunde

2. SUP CLUB Hamburg

Vom Anfängerkurs über SUP Dog Kurse bis hin zu SUP Yoga – beim SUP Club Hamburg kann alles ausprobiert werden, was das Wassersportlerherz ein bisschen schneller hüpfen lässt. Ihr braucht noch jemanden, der euch in die hohe Kunst des Stand-up-Paddling Hamburgs einführt oder ein paar coole Moves zum Wenden beibringt? Dann seid ihr hier genau richtig. Denn wenn jemand weiß, wie man die Boards handeln kann, dann die Gründer-Jungs des SUP Club Philipp Heindl und Christian Harbacek. Schließlich ist ihr Club offizieller Partner des „Mercedes Benz SUP World Cup Scharbeutz“. Zudem lädt der Club an sich auch zum Entspannen und Verweilen ein. An sonnigen Tagen ist das Holzdeck schön warm, und die Non-Board-Küche macht jeden satt und glücklich. Wenn ihr keinen Kurs wollt, könnt ihr euch auch einfach ein Board ausleihen.

Infos: SUP CLUB Hamburg, Isekai 13 / Ecke Heilwigstraße, 20249 Hamburg; Di–So 10 bis 20 Uhr; 12 Euro / Stunde (plus jeweils zwei Euro für einen Neoprenanzug und Schwimmweste)

3. SUP Verleih in Hamburg: Paddel-Meier Bootsvermietung

Wer es idyllischer mag, der ist beim Paddel-Meier gut aufgehoben. In Reitbrook, hinter dem Naturschutzgebiet „Die Reit", liegt der Verleih. Hier geht es etwas bodenständiger zu als bei den Verleihern mitten in der Stadt – das sieht man auch am Unterrichtsangebot und am Preis. Ganz schnörkellos kann hier ein Kurs gebucht werden, der sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene geeignet ist. Auch Yoga auf dem Brett gibt es. Oder ihr leiht euch einfach ein Board aus, das geht auch ohne Kurs. Ob mit der Familie, einer Schulklasse oder entspannt alleine: Paddeln, paddeln, paddeln ist hier die Devise.

Infos: Paddel-Meier Bootsvermietung, Heinrich-Osterath-Str. 256, 21037 Hamburg-Kirchwerder; von Mai bis September täglich 10 bis 18 Uhr; 8 Euro / Stunde

4. SUP Legion: Stand-up-Paddling in Hamburg mit Verleih und Kursen

Mittendrin und gechillt dabei: Direkt am trubeligen Mühlenkamp, aber hinter Bäumen gelegen, fühlt ihr euch bei SUP Legion wie im Urlaub. Die entspannte Location verlockt dazu, direkt die Schuhe auszuziehen, sich einen Saft an der Bar zu holen und in einem der Sitzsäcke zu entspannen bevor es mit dem Rumgepaddel losgeht. Nach kurzer Einweisung geht es ab aufs Board – am Anfang etwas wackelig, aber das legt sich schnell und auf den vielen kleinen Kanälen in Winterhude könnt ihr euch ohne viel Wellengang das erste Mal mit seinem Board vertraut machen. Nicht wundern: Stand-up-Paddling in Hamburg ist ein Ganzkörper-Workout. Nach dem ersten Mal werdet ihr eure Muckis auf jeden Fall merken.

Infos: SUP Legion, Körnerstr. 1, 22301 Hamburg; täglich ab 10 Uhr bis open end (bei gutem Wetter); 14 Euro/Stunde (plus zwei Euro für einen Neoprenanzug)

5. SUPKULTUR im Goldbekhaus

Das Goldbekhaus in Winterhude bietet eine Vielzahl an Kursen für Kinder und Erwachsene, aber auch eine ganz besondere Aktion: das Projekt "Sauberer Kanal". Am Anfang und am Ende der Saison werden Hamburger eingeladen, auf Boards zu steigen und gemeinsam den Müll aus der Alster zu fischen, den all die Wassersportler im Sommer in den Kanälen hinterlassen haben. Eine großartige Idee!

Infos: SUPKULTUR im Goldbekhaus, Moorfuhrtweg 9, 22301 Hamburg; verschiedene Termine für unterschiedliche Kurse

6. Stand-up-Paddling auf Hamburgs Alster: SUPco

Ob Einsteigerkurs oder Sport-Special wie Race-Training, Bauch-Beine-Po oder Pilates – bei SUPCo findet ihr gewiss das passende. Ihr könnt auch Kindergeburtstags-Pakete buchen oder eine abendliche Runde beim Stand-up-Paddling auf Hamburgs Alster in einer netten Gruppe drehen. Oder, ganz simpel: einfach ein Board leihen und drauflospaddeln. Erkundet die Alster entweder flussauf- oder flussabwärts! Und danach setzt ihr euch ins gemütliche Biergarten-Café und gönnt euch etwas Leckeres. Habt ihr euch verdient. Der SUPco-Standort am Stadtparksee ist derzeit "wegen Neupositionierung" geschlossen.

Infos: SUPco, Eppendorfer Landstraße 180, 20251 Hamburg; Di–Fr 15 bis 19 Uhr, Sa+So 11 bis 19 Uhr; ab 15 Euro/Stunde (je nach Board)

7. Einer für alles: Windsurfing Hamburg

Kleiner sportlicher Ausflug gefällig? Dann schwingt euch gen Süden an den Oortkatensee. Hier sitzt Windsurfing Hamburg – und ihr könnt, wie der Name schon sagt, sogar Windsurfboards mieten oder einen Surfschein machen. Wenn's beschaulicher ohne Segel sein soll, gleitet ihr einfach auf einem SUP-Board übers Wasser. Keine Wellen, kein Stress, nur klares Wasser und Natur.

Infos: Windsurfing Hamburg, Oortkatenufer 12, 21037 Hamburg; April bis Oktober: Mo–So 10 bis 19.30 Uhr, November bis März: Mo–Sa 12 bis 18 Uhr; 10 Euro/Stunde

8. sup monkey: Stand-up-Paddling für Hamburger, die es praktisch mögen

Bei sup monkey könnt ihr euch für Innenstadtverhältnisse sehr günstig ein Board ausleihen: 9,99 Euro werden pro Stunde fällig (Mindestmietzeit zwei Stunden). Hier gibt's ausschließlich die Aufblasvariante – aber keine Angst, auf denen paddelt es sich genauso gut wie auf den massiven Alternativen. Im Gegenteil, die Dinger sind ungeheuer praktisch, weil ihr sie ganz leicht im Rucksack transportieren könnt. Angeblich dauert's nur drei Minuten bis das Brett aufgepustet ist. Zum Wasser bringen müsst ihr eure ausgeliehenen (oder auch gekauften) Boards tatsächlich, denn sup monkey ist eigentlich ein Laden für die SUPs und haust im Grindelviertel. Schnappt euch ein Teil und ab damit an die Alster!

Infos: sup monkey, Rappstr. 18, 20146 Hamburg; bei gutem Wetter täglich ab 10.30 Uhr; 9,99 Euro/Stunde (Mindestmietzeit zwei Stunden)

9. SUP Piraten: Mobiler SUP Verleih in Hamburg

Ihr wollt neue Gewässer entdecken? Dann solltet ihr euch vielleicht mal an die SUP Piraten wenden. Das ist ein mobiler Boardverleih für Stand-up-Paddling in Hamburg – inklusive Kurs- und Tourangeboten. Die Piraten kommen gerne und flexibel mit ihren Brettern an den von euch gewünschten Ort in Hamburg, wo ihr zu Wasser gehen wollt. Schwerpunktmäßig sind sie aber am Südring 46 im Hamburger Stadtpark anzutreffen. Von dort aus könnt ihr wunderbar den Goldbekkanal entlangpaddeln.

Infos: SUP Piraten; Haupteinstiegspunkt: Südring 46 (Stadtpark), 22303 Hamburg; 9 Euro/Stunde (Neoprenanzug 3 Euro, Schwimmweste 2 Euro)

10. Stand-up-Paddling bei Hamburgs SupPort

Ob Kindergeburtstag, Junggesellenabschied, die aktive Mittagspause in der Firma, besonderer Schulsport oder auch einfach nur so: SupPort kommt zu euch, wenn ihr mal ein spritziges Event plant – vorausgesetzt natürlich, ihr habt ausreichend Wasser, auf dem es sich paddeln lässt. Wenn nicht, könnt ihr euch ein lauschiges Plätzchen aussuchen, die mobile SUP-Schule kommt dann mit den Boards angebraust. Außerdem veranstaltet SupPort mittwochs (19.15 Uhr) und samstags (9 Uhr) Fitnesstrainings auf dem SUP-Brett. Einstiegsstelle ist dafür der Steg Heilwegstraße / Eichenpark.

Infos: SupPort Hamburg; Fitnessstunde (inkl. Leihboard) 18 Euro, mobiler SUP-Kurs an beliebigem Ort ab 150 Euro

Auch schön: Einfach nur am Wasser chillen. Hier kommen 10 schöne Plätzchen am Wasser, wo ihr einen Drink nehmen könnt.

Autoren: Jennifer Meyer, Maike Schade

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