Füße im Sand und dicke Pötte im Blick: Beach Club 28 Grad. Hauck Photografie )

Adé Hektik: 10 Tipps für einen Tages-Trip ins Hamburger Umland

Keine Frage: Hamburg-City hat richtig viel zu bieten, wenn es ums Freizeitvergnügen geht. Harburg, Pinneberg und Wedel aber auch. Glaubt ihr nicht? Hier kommen 10 Tipps für Touren ins Hamburger Umland.

1. Ab auf die Bretter: In der Wasserski-Arena in Harburg

Auf die Bretter, fertig, los! Das geht nicht nur in Cannes, St. Tropez oder an der Adria, sondern auch in Harburg. Denn dort gibt's, wie übrigens auch in der Stadt Pinneberg, eine Arena für Wassersportfans. Von einem Lift könnt ihr euch auf Skiern über den See ziehen lassen und über Rampen springen. Auf coolen Wakeboards natürlich auch. Die Stunde kostet ab 20 Euro. Gastronomie gibt es auf dem Gelände auch. Wie ihr zum Neuländer Baggerteich mit seiner Wasserski- und Wakeboardarena kommt? Einfach die Autobahn 1 nehmen und Hamburg-Harburg abfahren.

Infos: Wasserski & Wakeboard Hamburg, Am Neuländer Baggerteich 3, 21079 Hamburg

2. Ran an die kleinen Früchtchen: Erdbeerhof Glantz

Erdbeeren gibt's nur im Sommer. Dann aber einige Wochen lang in Hülle und Fülle. Am besten schmecken die kleinen Früchtchen natürlich, wenn ihr sie selbst gepflückt habt. Und zwar im Hamburger Umland. Zum Beispiel auf dem Hof der Familie Glantz. In Delingsdorf gibt es gleich mehrere Erdbeerfelder. Und die sind derzeit alle zum Pflücken freigegeben. Hin kommt ihr prima über die A1, der Hof liegt zwischen Ahrensburg und Bargteheide.

Infos: Erdbeerhof Glantz, Hamburger Straße 2a, 22941 Delingsdorf

3. Jetzt aber rein in den großen See: Freibad Südstrand

Manchmal wird es ja auch bei uns im Norden mal so richtig warm. Im vergangenen Jahr sogar für eine ziemlich lange Zeit. Da hilft dann der Sprung ins kühle Nass, der im Natursee nochmal etwas mehr Spaß macht als im gechlorten Freibad. Fahrt doch mal die A1 hoch Richtung Ahrensburg, von dort sind es nur noch wenige Minuten mit dem Auto bis zum Großensee. Am Südstrand gibt es einen kleinen Imbiss für das Nötigste. Der Eintritt zum Seebad kostet gerade mal 3 Euro. Die Parkplätze sind kostenlos. Und arg kalt ist das Wasser auch nicht mehr – schon jetzt hat der See knapp 20 Grad.

Infos: Freibad Südstrand, Seestraße 1, 22946 Großensee

4. Ein Drink mit Blick auf dicke Pötte: Beach Club 28 Grad

Ein Beach-Club mit echtem Sandstrand? Ja, auch den gibt's im Umland. Und zwar in Wedel, am westlichen Hamburger Rand. 28 Grad nennt sich der Club, der gern mal von Kreuzfahrtriesen passiert wird. Gleich um die Ecke ist die legendäre Schiffsbegrüßungsanlage Willkomm Höft mit ihren Flaggen und Hymnen. Dieses Jahr gibt es reichlich Gelegenheit, die richtig dicken Pötte zu bestaunen. Gerade erst fuhr die legendäre Queen Mary 2, das Flaggschiff der britischen Cunard Line, vorbei.

Infos: Beach Club 28 Grad, Hakendamm 2, 22880 Wedel; Wedel Schulauer Fährhaus, Parnaßstraße 29, 22880 Wedel

5. Einfach in die Elbe springen: Am Strand in Kollmar

In Kollmar im Kreis Steinburg könnt ihr euch am Hafen sonnen, eine leichte Brise genießen und sogar in der Elbe baden, wenn die Wasserqualität das zulässt. Auch einen Piratenspielplatz gibt es. Und einen Sandstrand. Beim Lümmeln im Sand könnt ihr prima Schiffe auf der Elbe beobachten. Getränke, frische Fischbrötchen und belgischen Pommes gibt es im "Strandfloh". Am besten die A23 hoch und Elmshorn abfahren, dann die B431 Richtung Glückstadt nehmen. Immer der Elbe zu.

Infos: Kollmar, Am Hafen, 25348 Glückstadt

6. Wandern und die Natur genießen: Ab in die Fischbeker Heide

Ihr müsst nur rund 20 Kilometer fahren. Und schon fühlt ihr euch ein bisschen wie im Harz. Die Fischbeker Heide ist auf jeden Fall einen Ausflug wert, wenn ihr die Natur und das Wandern liebt. Mit 778 Hektar ist sie eines der größten Öko-Schutzgebiete Hamburgs. Weite, offene Heideflächen wechseln sich ab mit Baumgruppen und vielen kleineren Wäldern. In Fischbek gibt es mehr als als 2.000 Kleintierarten. Auch die Zauneidechse ist in dem Naturschutzgebiet beheimatet. Hin kommt ihr mit der S3 bis Haltestelle Neuwiedenthal oder Neugraben. Mit dem Auto nehmt ihr die Cuxhavener Straße.

7. Blumen, Blumen und nochmal Blumen: Im Aboretum

Ihr liebt Blumen? Bäume? Und die Ruhe? Dann hat der Kreis Pinneberg etwas für euch zu bieten. Hamburger können im Arboretum in Ellerhoop der Hektik der Metropole entkommen. Insgesamt 17 Hektar groß ist das Gelände unweit der Abfahrt Tornesch an der A23. Immerhin 7,5 Hektar der norddeutschen Gartenschau sind für Besucher zugänglich. Es gibt dort seit 2008 auch einen Bernsteingarten. Hunde dürfen mit in den Park, allerdings nur, wenn sie an der Leine gehalten werden. Der Eintritt kostet 9, ermäßigt 7,50 Euro.

Infos: Arboretum, Thiensen 4, 25373 Ellerhoop; täglich 10 bis 17 Uhr

8. Sandberge vor den den Toren Hamburgs: Naturpark Wedeler Au

Den Naturpark Wedeler Au anzusteuern ist genau das Richtige, um die Seele mal so richtig baumeln zu lassen. Denn dort bietet sich eine außergewöhnliche Landschaft, die sich in vielen Jahrhunderten entwickelte und in der mehr als 15 Hektar Dünenfläche freigelegt wurden. Holmer Sandberge nennt sich das dann. Die Buslinie 389 fährt von Wedel bis Fährenkamp. Wer mit dem Auto anreist, findet am Sportzentrum Holm Parkplätze. Mit etwas Glück seht ihr im Naturpark sogar mal einen Fuchs.

Infos: Regionalpark Wedeler Au, 25488 Holm

9. Spazieren mit süßen Alpakas: Hof Wiedwisch

Alpakas sind echte Herzensbrecher. Wer je das flauschige Fell zwischen den Fingern spürte und in die treuen Augen blickte, ist komplett verloren. Und wenn ihr euch auf den Weg Richtung Kummerfeld, nördlich von Pinneberg, macht, könnt ihr sogar mit den putzigen Tieren kuscheln. Denn auf dem Hof Wiedwisch gibt es eine Zucht der domestizierten Kamelart. Dort könnt ihr auch mit Alpakas spazieren gehen. Kostet dann 35 Euro, diese ganz besondere Tour. Wenn ihr euch rechtzeitig angemeldet habt. Denn die Rundgänge sind oft für Monate ausgebucht. Hin kommt ihr über die A23. Weitere Alpaka-Höfe im Hamburger Umland findet ihr hier: Wandern mit Alpakas.

Infos: Hof Wiedwisch, Waldweg 51, 25495 Kummerfeld

10. Schönes Leben im "Schönes Leben auf dem Lande"

Nein, kulinarisch lässt Hamburg kaum Wünsche offen. Wenn ihr allerdings mal Lust auf ländliches Ambiente habt, lohnt ein Blick jenseits der Stadtgrenze. Zum Beispiel nach Neuendeich. Dort gibt es "Schönes Leben auf dem Lande". Ein Restaurant, mit dem sich Jens Stacklies, Chef des Hamburger Brauhauses Gröninger, in einem historischen Gebäude von 1580 den Traum vom reetgedeckten Landgasthaus erfüllt hat. Auf den Tisch kommt, was die Region bietet. Und der Blick aus dem liebevoll gestalteten Garten schweift über die Marsch.

Infos: Schönes Leben auf dem Lande, Oberrecht 31, 25436 Neuendeich; Do+Fr 11 bis 0 Uhr, Sa+So 10 bis 0 Uhr

Noch mehr Tipps für eine schnelle Auszeit

Ihr wollt nur mal kurz Pause von der Großstadt machen? Dann steckt doch einfach die Füße in den Sand: Dies sind die fünf besten Beach Clubs in Hamburg. Außerdem verraten wir euch noch zehn Ideen für laue Sommerabende in Hamburg.

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