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10 tolle Orte in Hamburg, die am Wochenende nicht überlaufen sind

Mit Geheimtipps ist es ja immer so eine Sache: Man will die Begeisterung über seine Entdeckung weitergeben, hat dabei aber immer im Hinterkopf: Was, wenn dann bald jeder Hans Wurst hier aufschlägt? Wir gehen das Risiko ein und verraten euch unsere Favoriten.

1. Blick auf die Elbe: Jenischpark statt Altonaer Balkon

Sanfte grüne Hügel, alte Eichen und Ahornbäume, von den höheren Stellen aus habt ihr eine wunderbare Aussicht auf die Elbe und die vorbeifahrenden Schiffe. Die Rede ist vom Jenisch Park, einem der schönsten Parks in Hamburg – und der trotzdem nie überfüllt ist. Der perfekte Ort, um ein paar ruhige Stunden abseits des Stadttrubels zu verbringen und die Seele baumeln zu lassen.

Infos: Jenischpark, Baron-Voght-Straße, 22609 Hamburg; rund um die Uhr geöffnet

2. Trinken und Tanzen: Freundlich+Kompetent statt Roschinsky's und Barbararbar

Die besten Bars sind doch die, in denen zu später Stunde nicht nur getrunken, sondern auch ordentlich gedanct wird. Wie das Roschinsky's oder die Barbarabar auf dem Hamburger Berg. Nur schade, dass man sich hier jeden Zentimeter Bein- und Armfreiheit mühsam erkämpfen muss. Dem Problem könnt ihr aus dem Weg gehen, indem ihr zum Trinken und Feiern ins Freundlich+Kompetent einkehrt. In einmaliger Atmosphäre könnt ihr hier fern von Kiez und Schanze richtig gute Drinks genießen, euch der Livemusik hingeben oder zu den Sets wechselnder DJs abzappeln. Zu später Stunde kann es zwar auch hier richtig voll werden, aber das Publikum ist einfach deutlich entspannter. Kein Vergleich zu dem Geschiebe und Gedränge auf dem Hamburger Berg.

Infos: Freundlich+Kompetent, Hamburger Straße 13, 22083 Hamburg; Mo–Do 17 bis 1 Uhr, Fr+Sa 17 bis 4 Uhr

3. Beach Club und Weihnachtsmarkt: Wandsbek statt St. Pauli

Jaa stimmt, Wandsbek ist nicht gerade der Stadtteil, der einem als erstes einfällt, wenn man die Wochenendplanung ins Auge fasst. Wir sind aber überzeugt: Wandsbek is coming. Der Hotspot in dem östlichen Hamburger Stadtteil: der Wandsbeker Markt. Auf dem Platz direkt vor der gleichnamigen U-Bahn-Station finden regelmäßig coole Events statt. Im Sommer der Beach Club, im Herbst die Wandsbeker Wiesn und im Winter der Weihnachtsmarkt. Alle haben eines gemein: Sie sind nicht annähernd so überlaufen wie ähnliche Events und Locations in der Innenstadt. Hands up for Wandsbek!

Nächste Termine: Wandsbeker Wiesn, 20. September bis 6. Oktober 2019; Mo–Mi 11 bis 22 Uhr, Do–Sa 11 bis 0 Uhr, So 11 bis 22 Uhr, Eintritt: frei | Wandsbeker Winterzauber, 1. November 2019 bis 5. Januar 2020, täglich 10.30 bis 22 Uhr

4. Alsteridylle: Alsterdorf statt Winterhude

Ein sonniges Wochenende in Hamburg und die Grünflächen an der Außenalster und an den Kanälen in Winterhude, Uhlenhorst und Eppendorf sind heillos überfüllt. Ein paar ruhige Stunden am Wasser verbringen, das ist aber trotzdem möglich – in dem schönen sowie völlig unterschätzten Stadtteil Alsterdorf. Fahrt einfach mal mit dem Drahtesel entlang der Kanäle Richtung Ohlsdorf. Mit jedem gefahrenen Kilometer werden die Wiesen leerer, die Umgebung idyllischer. Sucht euch eine schöne Stelle am Wasser aus und lasst euch nieder – aaaaaach.

5. Bar-Hopping: Eimsbüttel statt St. Pauli

Ihr wollt mal entspannt von Bar zu Bar ziehen, ohne den ganzen Trubel auf Schanze und Kiez? Dann verlasst doch mal die vertrauten Partypfade und macht Eimsbüttel unsicher. Hier gibt es nämlich eine ganze Reihe cooler Bars und Kneipen, die es locker mit der Schanze aufnehmen können. Startet zum Beispiel mit einem Cocktail in der Auster Bar (vielleicht habt ihr Glück und es gibt Live-Jazz), zieht weiter ins Mr. Ape, genehmigt euch einen leckeren Gin-Tonic und versackt am Ende bei Bier und Burger im Old McDonald oder in der Eimsbüttler Kultkneipe Kuddl. Vertraut uns: Euch wird es an nichts fehlen.

6. Frühstück: Ottensen statt Innenstadt

Mittags und zur Kaffeezeit ist das Liebes Bisschen in Ottensen immer gerammelt voll. Kein Wunder: Die Törtchen und Kuchen sind zum Niederknien. Was viele aber noch nicht wissen: Das süße Café serviert auch ein mega leckeres Frühstück. Armer Ritter mit Ziegenkäse, Walnüssen und Ahornsirup zum Beispiel. Oder köstlich fluffige Pancakes mit Obst. Oder das Egg and Cheese Sandwich. Yummi! Und Kuchen geht ja eigentlich auch immer.

Infos: Liebes Bisschen, Spritzenplatz 5, 22765 Hamburg; Mo–Fr 8 bis 19 Uhr, Sa+So 10 bis 19 Uhr, Frühstück Mo –Fr 8 bis 11.30 Uhr, Sa+So 10 bis 14 Uhr

7. Natur erleben: Fischbeker Heide statt Stadtpark

Wer braucht schon die Lüneburger Heide, wenn man die Fischbeker Heide quasi vor der Tür hat? Naja fast. Das Naturschutzgebiet liegt unmittelbar vor der Grenze zu Niedersachsen. Wir empfehlen: Brecht vom Schafstall, dem hiesigen Informationshaus, auf zu einer Wanderung durch die Heidelandschaft. Oder besucht den Segelflugplatz. Hier könnt ihr die schnittigen Flieger einfach nur beobachten oder selbst abheben. Rundflüge werden am Wochenende schon ab 35 Euro angeboten.

Infos: Segelflug-Club Fischbek, Scharlbargstieg 15, 21149 Hamburg

8. HafenCity ohne Touris: Versmannkai statt Elphi und Überseequartier

Am Wochenende ist es ein Ding der Unmöglichkeit, in der HafenCity ein ruhiges Plätzchen zu finden. In der Versmannstraße und am Versmannkai werdet ihr aber zumindest nicht überrannt. Unser Tipp: Geht am Jufa Hotel vorbei und genießt einen Kaffee im Le Jardin Café Flower mit Blick auf die Elbe. Hier könnt ihr nicht nur frühstücken und Mittag essen, sondern auch hübsche Blumen für Zuhause kaufen. Und noch ein Geheimtipp: Direkt am Versmannkai findet ihr die Fischbude. Hier esst ihr euer Krabbenbrötchen deutlich entspannter als an den Landungsbrücken.

Infos: Le Jaredin Café Flower, Versmannstraße 16, 20457 Hamburg; täglich 10 bis 20 Uhr | Fischbude, Vermannstraße 12–14, 20457 Hamburg; Sa+So 10 bis 18 Uhr

9. Kaffee und Bier trinken: Bahrenfeld statt Schanze

Wenn am Wochenende die Sonne scheint, liebt ihr es, einen Kaffee im Elbgold oder ein kühles Bier beim Alten Mädchen zu trinken. Nur eines geht euch dabei gehörig auf den Keks: Menschen. Düst doch statt in die Schanzenhöfe mal nach Bahrenfeld ins Gewerbeviertel. Klingt nicht so richtig cool? Ist es aber! Die alten Fabrikgebäude haben ihren ganz eigenen Industrie-Charme. Kommt vorbei und probiert den erstklassigen Kaffee und hausgemachte Kuchen bei The Roastery oder genehmigt euch ein frisch gezapftes Craft Beer an der Bar der Landgang Brauerei. Danach werdet ihr genauso überzeugt sein wie wir: Bahrenfeld hat das Zeug zum neuen In-Viertel.

Infos: The Roastery, QuBA (Quartier Bahrenfeld), Wichmannstraße 4, Haus 6, 22607 Hamburg; Di–Do 9.30 bis 16.30 Uhr, Fr 9.30 bis 16 Uhr | Landgang Brauerei, Beerenweg 12, 22761 Hamburg; Do+Fr ab 17 Uhr, Sa ab 12 Uhr

10. Ein Tag am Strand: Hetlinger Schanze statt Elbstrand

Wenn wir gefragt werden, was an Hamburg besonders cool ist, fällt uns immer auch der Elbstrand ein. Hat man aber nicht gerade das Glück, in der Nähe zu wohnen, kann man diesen wunderbaren Ort nur selten in Ruhe genießen. Wir hätten da einen ganz heißen Tipp – dafür müsst ihr allerdings ein paar Kilometer aus der Stadt rausfahren. Ein Stück hinter Wedel erstreckt sich die Hetlinger Schanze. Über einen Deich, auf dem Schafe gemütlich grasen, gelangt ihr zu dem Strandabschnitt – den ihr euch mit etwas Glück nur mit einer Handvoll Leute teilen müsst.

Diese Orte solltet ihr Hamburg-Besuchern zeigen

Ihr habt Freunde oder die Familie zu Besuch und wollt ihnen die Orte zeigen, die nicht jeder kennt und die irgendwie besonders sind? Wir haben da ein paar Vorschläge: Orte, die ihr Hamburg-Besuchern zeigen solltet.

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