(© Unsplash / Noah Buscher )

Grüner leben: 5 Tipps für Nachhaltigkeit in Altona

Nachhaltigkeit ist gerade ein großes Thema – ihr wollt selber nachhaltiger leben, wisst aber gar nicht, wo ihr eigentlich anfangen sollt? Nicht verzagen: Wir haben fünf Tipps für euch gesammelt, wie ihr euer Leben in Altona etwas grüner gestalten könnt.

1. Nachhaltig Abendessen: Too Good To Go benutzen

In Deutschland wandern jeden Tag haufenweise Lebensmitteln in den Abfalleimer, die eigentlich noch verwertbar sind – auf ein Jahr sind das ingesamt 13 Millionen Tonnen. Einen Teil dieser unnötigen Lebensmittelverschwendungen machen auch Gastronomiebetriebe aus, die am Ende des Tages meistens Reste wegschmeißen müssen. Die App Too Good To Go will dieser Verschwendung entgegentreten – über die App könnt ihr deshalb das überschüssige Essen von Restaurants in eurer Nähe für einen günstigen Preis abholen. Auch in Altona sind einige Betriebe mit dabei, je nach Abholzeit könnt ihr euch hier Lebensmittel von Ach der Deniz, Black Delight, dem Green Leaf, oder dem Jools abholen. Tipp: Am besten eine eigene Box oder Tasche für den Bonus-Punkt in Nachhaltigkeit mitbringen.

2. Tauschen, nicht kaufen: Die Tauschkiste benutzten

Das Buch ist ausgelesen und die Regenjacke hat ein Loch? Wer sich Neues anschaffen oder Kaputtes ersetzen will, der stürzt gerne schnell ins nächste Kaufhaus – dabei könnt ihr neue Habseligkeiten auch auf andere, viel nachhaltigere Art und Weise anschaffen. Neben Second-Hand-Läden, in denen ihr immerhin nicht neu kaufen müsst, geht das in Ottensen sogar umsonst und ganz ohne Konsum: Hier steht seit ein paar Tagen eine schicke, neue Tauschbox in der Großen Rainstraße. Weil die beiden Vorgängerkisten in der Vergangenheit abgebrannt wurden, ist die dritte Version der spendenfinanzierten Tauschbox jetzt aus feuerfestem Metall. Hier könnt ihr euch neues Lesematerial, Klamotten, Küchenutensilien und vieles andere abholen. Einzige Regel: Wer etwas mitnimmt, muss auch wieder etwas in die Kiste stellen.

Infos: Tauschbox Ottensen, Höhe Große Rainstraße 11, 22765 Hamburg

3. Goodbye, Plastik: Unverpackt einkaufen in Altona

Wer auf Nachhaltigkeit achten will und in den großen Supermarktketten einkauft, der wird nicht ohne Grund schnell frustriert. Dass hier ein Lebensmittel mal nicht in Plastik eingepackt ist, gleicht meistens schon einem Wunder. Abhilfe verschaffen da: Unverpackt-Läden in Hamburg. Hier einzukaufen bedarf zwar etwas Planung – schließlich müsst ihr euch vorher überlegen, welche Beutel und Gläser ihr für welche Lebensmittel mitnehmt. Die könnt ihr euch dann aber ganz einfach mit Nudeln, Nüssen, Mehl, Ölen, aber auch mit Kosmetikartikeln und anderen Produkten befüllen. In Altona geht das unter anderem bei Stückgut oder zum Teil im neuen Edeka-Biomarkt Naturkind in Altona. Aber auch auf dem guten, alten Wochenmarkt am Spritzenplatz könnt ihr euch das Gemüse direkt in den Jutebeutel packen lassen.

4. Coffee to go ohne schlechtes Gewissen: Recup benutzen

Es ist früh, der Bus ist voll und die Arbeit ruft – manchmal muss einfach schon unterwegs eine heiße Tasse Kaffee her. Pappbecher und Plastikdeckel landen dann aber: Im Müll. Wer trotzdem dringend Koffein braucht und seinen Bambus-Becher gerade zuhause vergessen hat, kann das dank Recup auch ohne schlechtes Gewissen. Ihr bestellt euren Kaffee einfach im Recup-Becher und zahlt einen Euro Pfandgebühr. Diese bekommt ihr wieder, sobald ihr den Becher bei einem anderen Recup-Partner zurückgebt. Der Becher wird dann gereinigt und weiterverwendet. Auch viele Cafés in Altona machen mit: unter anderem Brot und Stulle direkt am Bahnhof, das Bergtags in der Großen Bergstraße, das Café Noloso an der Holstenstraße, El Rojito und das Café Kloppstock in Ottensen.

5. Alles auf einen Blick: Die Zero Waste App der Stadtreinigung

Bei all den Unverpackt-, Second-Hand- und Recycle-Angeboten kann es manchmal ganz schön schwer sein, einen Überblick zu behalten. Wo genau ihr nachhaltige Hotspots in eurer Nähe findet, zeigt euch die neue App der Hamburger Stadtreinigung an. Auf der Zero Waste Map sind Orte verzeichnet, an denen ihr ressourcenschonend kaufen könnt, zum Beispiel Gastronomiebetriebe, die auf Mehrweg setzen oder lokal einkaufen. Auch Tauschboxen, Selbsthilfewerkstätten und Recycling-Tonnen könnt ihr über die App finden. In Ottensen wird euch so beispielweise angezeigt, dass ihr euer Mittagessen in der Souperia gegen ein kleines Pfand in der Mehrweg-Box mitnehmen oder bei Aal Together verschiedenste Produkte aus Upcycling kaufen könnt.

Nachhaltigkeit in Hamburg

Ihr wollt nicht nur Tipps für Altona, sondern für die ganze Stadt? Dann checkt doch mal unseren Artikel zum Thema Nachhaltigkeit in Hamburg. kiekmo verrät euch 12 smarte Tipps für Einsteiger.

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