(© picture alliance / Horst Galusch )

"switchh": Drei neue Carsharing-Stationen in Eimsbüttel und Ottensen

Carsharing ist eines der Mobilitätskonzepte der Zukunft: Nun bekommen Ottensen und Eimsbüttel gleich drei "switchh"-Stationen mitten im Wohngebiet. Wir sagen euch, wo ihr künftig zusätzlich umsteigen könnt.

Drei neue switchh-Stationen für Ottensen und Eimsbüttel

Die Hamburger Hochbahn setzt den Ausbau von "switchh" fort: Künftig haben Ottenser und Eimsbütteler erweiterten Zugang zu dem Carsharing-Angebot. Dafür werden gleich drei neue switchh-Punkte etabliert. Der am Nernstweg in Ottensen steht schon zur Nutzung bereit, auf dem Fuß folgen werden zwei weitere: an der Sillemstraße sowie in der Eichenstraße in Eimsbüttel. An jeder der drei Stationen finden sich drei Stellplätze für Fahrzeuge von car2go, DriveNow, cambio sowie Flächen für Fahrräder, E-Roller und Lastenräder. Ungewöhnlich ist der Standort allemal: Die anderen 16 Stationen von switchh liegen im Stadtgebiet und an Knotenpunkten der U- und S-Bahn, nicht jedoch mitten im Wohngebiet.

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Warum ausgerechnet in den Wohngebieten?

Um geeignete Standorte in Wohngebieten ausfindig zu machen, gab es im Zuge des Projekts "Firstmover" eine vor Ort Befragung und eine enge Abstimmung mit den Bezirken und Projektpartnern. Bis Ende August sollen weitere Standorte folgen: an der Planckstraße und in der Holländischen Reihe. Bis Ende des Jahres soll es in der Hansestadt ingesamt an die 40 switchh-Punkte geben.

Unser Hamburg darf keine Autostadt sein

Statistiken zeigen: Die meisten Privatautos werden nur eine Stunde am Tag genutzt. Die restlichen 23 stehen sie einfach nur in der Gegend herum, nehmen Parkplätze und wertvollen Lebensraum ein. Ein Teil des Verkehrs besteht zudem aus Menschen, die verzweifelt einen Parkplatz suchen und wieder und wieder um den Block fahren. Dass Lebensraum und frische Luft immer mehr zur Mangelware verkommen, zeigen Proteste der Anwohner: seien es die Bewohner der Hafencity oder auch die der Harkortstraße. Dass das Hamburg der Zukunft neue Mobilitätsansätze braucht, ist offensichtlich. In dieser Hinsicht tut sich allerdings auch einiges: Der HVV rüstet sein Angebot nach, bald düsen elektrische MOIA-Busse als Shuttle Service durch die Stadt und sehr bald auch die ersten autonomen Fahrzeuge.

(© MOIA )

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