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Summ, summ, summ: 5 Tipps, wie ihr euren Garten fit für Bienen macht

Biene Maja wird's euch danken: 5 Tipps, wie ihr euren Garten für die fleißigen Insekten attraktiv macht.

Das Bienen- und Insektensterben hat dramatische Formen angenommen. Dabei sind die kleinen Tierchen essentiell für den Fortbestand des ökologischen Kreislaufs – werden die Pflanzen nicht bestäubt, gibt es auch keine Früchte mehr. Und damit einen Versorgungsengpass für uns Menschen, von allen anderen Widrigkeiten mal abgesehen. Dem könnt ihr entgegenwirken, indem ihr eure Gärten bienenfreundlich gestaltet. Hier kommen 5 Tipps, was ihr tun könnt.

1. Lasst mal fünfe gerade sein

Das Unkraut mag euch stören. Dabei blühen viele dieser vermeintlich nutzlosen Pflanzen ganz wunderbar – und locken so auch Bienen an. Ganz nebenbei bietet eine verwilderte Ecke Unterschlupf und Nahrung für allerlei anderes Kleingetier, von der Raupe bis zum Igel. Deshalb: Lasst doch mal fünfe gerade sein und eine kleine Ecke eures Gartens einfach mal vor sich hin wuchern. Ihr werdet staunen, was hier mit der Zeit so alles grünt und blüht. In Steinhaufen oder Stapeln aus totem Holz können zudem solitäre Bienen brüten.

2. Verzichtet auf Gift

Ameisen und Blattläuse sind keine gern gesehenen Gartenbewohner. Dennoch solltet ihr keinesfalls zur Giftspritze greifen, um sie zu vertreiben. Denn der schädliche Stoff macht auch anderen Tieren den Gar aus, zum Beispiel den Bienen. Lasst die Natur einfach walten – oder erkundigt euch nach natürlichen Methoden, wie ihr der Schädlinge Herr werden könnt. Beispielsweise lieben Marienkäfer und Ohrenkneifer die saftigen Läuse. Oder versucht es einfach mit Essigwasser.

3. Grün statt Grau

Selbstverständlich ist es pflegeleichter, einen Teil des Gartens einfach zu pflastern oder asphaltieren. Nur: keine Pflanzen, keine Tiere. Auch wenn ein Rasen gemäht und ein Beet gepflegt werden müssen: Was ihr hier gebt, bekommt ihr zehnfach vergolten. Denn so könnt ihr dafür sorgen, dass es auch künftig noch Äpfel, Erdbeeren und Gurken aus der Region gibt. Das wird nämlich ohne Bienen sonst auch nichts. Unvermeidliche Wege sollten aus Kies oder Platten mit Fugen bestehen. Weniger Leben ist besser als keins.

4. Achtet auf die Blühzeiten

Ihr habt ein Staudenbeet? Großartig. Vor allem dann, wenn ihr auf die Blühzeiten achtet. Denn es ist nicht nur für die Optik schade, wenn im Juni alles bunt ist, den Rest des Frühjahrs, Sommers und Herbst aber Flaute. Die Bienen brauchen schließlich über die gesamte warme Saison Nahrung. Macht euch also vorher schlau, was wann blüht und stimmt es entsprechend ab. Damit ihr und die Bienen monatelang Freude habt.

5. Heimische Pflanzen in den Garten

Wenn ihr euren Garten neu oder umgestalten wollt, dann entscheidet euch für heimische Pflanzen. Eine Forsythie beispielsweise sieht vielleicht schön aus, die Bienen können aber nur wenig mit ihr anfangen. Auch gefüllte Blüten sind ungünstig, da die Bienen hier kaum Nektar und Pollen finden. Grundsätzlich solltet ihr euch auch vorher informieren, welche Bienen bei euch überhaupt unterwegs sind: Honigbienen sind relativ anspruchslos, Wildbienen dagegen ziemlich wählerisch. Wäre ärgerlich, wenn ihr etwas anpflanzt, was gar nicht gebraucht wird. Eine gute Lösung sind aber auch immer die bienenfreundlichen Samenmischungen, die ihr eigentlich überall bekommt und aus denen eine bunte Mischung an Blühpflanzen sprießt, die Bienen schätzen.

Noch ein Extra-Tipp: Auch Bienen müssen trinken. Gerade in heißen, trockenen Sommern ist es deshalb hilfreich, wenn ihr eine kleine Tränke aufstellt, falls ihr keinen Gartenteich habt.

Natur in Hamburgs Westen

Solltet ihr mal das Bedürfnis nach noch mehr Natur machen, dann macht doch einen schönen Spaziergang: Top 5 schöne Touren in Hamburgs Westen. Oder besucht mal das Wildgehege Klövensteen.

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