Der Hamburger Dom (© Josephine Hube )

Stranger Things: 10 übernatürliche Orte in Hamburg

Bars, in denen sich Gläser von alleine füllen. Einbahnstraßen, die ihre Richtung wechseln. Tanzflächen, die Zeitreisen möglich machen. Wir stellen euch 10 Orte in Hamburg vor, an denen es paranormal zugeht.

1. KorallBar: Gläser füllen sich von alleine

Gemütlich sitzt ihr am Tresen der Korallbar, seid in das Gespräch mit eurem Gegenüber vertieft, greift zum Glas...und könntet schwören, dass euer Getränk doch gerade noch kurz vor leer war! Doch wie von Zauberhand hat sich das Glas wieder gefüllt. Dass der aufmerksame Barmensch zwischendurch gefragt hat, ob es noch ein Bierchen sein darf, was ihr wiederum gedankenverloren bejaht habt, ist euch gar nicht aufgefallen. Das geht nicht mit rechten Dingen zu. Prost!

Infos: KorallBar, Simon-von-Utrecht-Straße 89, 20359 Hamburg; Mi–Sa 20 bis 3 Uhr

2. Sierichstraße: Einbahnstraße in zwei Richtungen

Moooment mal! Morgens konntet ihr auf der Sierichstraße noch stadteinwärts fahren, doch ab 12 Uhr mittags führt die Strecke nur stadtauswärts. Keine Sorge, ihr befindet euch nicht in der Neuverfilmung von "Inception", in der sich Städte auf den Kopf stellen lassen. Die Sierichstraße gilt als "Hamburgs bekannteste Einbahnstraße", weil sie zweimal am Tag die Richtung wechselt. Sonderbar für alle, die das nicht wissen.

3. Hamburger Berg: Kiezgänger verschwinden im Nirvana

Jeder kennt ihn, den einen Kumpel, den man irgendwo auf dem Hamburger Berg verloren hat. Der um 3 Uhr nachts noch die Worte "Lass' mal noch kurz ins Roschinsky's gehen!" sprach und dann für immer verschwand. Der den Ausgang des Hong-Kong Hotels nie gefunden hat. Der vermutlich bis heute noch an der Theke von Rosi's Bar hängt. Der Hamburger Berg ist ein Bermuda Dreieck, in dem so mancher Kiezgänger schon verschwand.

4. Zuckermonarchie: Genuss aus anderen Sphären

Die Leckereien aus der Zuckermonarchie sind nicht von dieser Welt. Warum sonst sollte es dort so überirdisch lecker schmecken? Es gibt Cakepops, Macarons, Torten und Cupcakes in Sorten à la "Princesse Fromboise" mit süßen Himbeeren, weißer Schokolade und Vanilla-Creamcheese-Topping oder "Prince Peanutbutter Jelly" mit Schokostückchen, Peanutbuttercream-Topping und fruchtiger Himbeersoße – kosmisch gut!

Infos: Zuckermonarchie, Taubenstraße 15, 20359 Hamburg; Mi–Fr 11 bis 19 Uhr, Sa+So 10 bis 18 Uhr.

5. Schmidts Tivoli: Reise durch Zeit und Raum

Eigentlich wolltet ihr auf dem Kiez nur ein bisschen feiern gehen. Dass ihr im Schmidts Tivoli plötzlich eine Zeitreise macht, hättet ihr bestimmt nicht gedacht! Jeden ersten Samstag im Monat findet dort die "No Limit"-90er-Party statt, die euch zurück in das Jahrzehnt der Plateauschuhe, Zick-Zack-Haarreifen und Schnullerketten katapultiert. Ganz klar eine andere Dimension!

6. S-Bahn-Station Wedel: Geisterbahn nach Nirgendwo

Sie fahren nachts und stehen in keinem Fahrplan: die Geisterzüge der S1, die zwischen Wedel und Blankenese ihr Unwesen treiben. Grund für die Phantom-Bahnen sollen Schichtumläufe der Lokführer sein, Einsteigen sei kein Problem. Aber wer weiß das schon? Wenn ihr plötzlich an Gleis 9 3/4 wieder aussteigt, würde es uns zumindest nicht wundern.

7. Hamburger DOM: Volksfest der vielen Fragen

Warum ist der Hamburger DOM keine Kirche? Wieso findet das Volksfest im Frühjahr, Sommer und Winter, nicht aber im Herbst statt? Wer lässt sich freiwillig in der Überkopf-Schaukel mit 90 km/h in 50 Meter Höhe katapultieren? Waren die gebrannten Mandeln schon immer so teuer? Wer hat eigentlich gesagt, dass Neonfarben wieder Trend sind? Ja, der DOM birgt viele Geheimnisse und gilt unter manchen Hamburgern als Paralleluniversum...

8. Millerntor-Stadion: Zauber auf den Rängen

Das Millerntor-Stadion. Hier ist der FC St. Pauli Zuhause, hier wird Fußball von ganzem Herzen gelebt, gelitten, geliebt. Diesem Ort haftet ein ganz eigener Zauber an, sobald vor dem Spiel die Töne des AC/DC-Songs "Hells Bells" ertönen und sich keiner mehr auf den Zuschauerrängen halten kann. Nicht ohne Grund heißt es: "Hier gewinnt nur einer, St. Pauli und sonst keiner!". Ganz unabhängig vom Spielergebnis, versteht sich.

9. Ohlsdorfer Friedhof: Labyrinth ohne Ausgang

Wer den Ohlsdorfer Friedhof besucht, sollte viel Zeit mitbringen. Denn wir könnten schwören: Hier verschieben sich die Wege wie in einem Labyrinth heimlich hin und her, sodass es unmöglich wird, sich zu orientieren. Geschweige denn, den Ausgang zu finden! Im Herbst und Winter solltet ihr also zusehen, diesen übernatürlichen Ort vor Einbruch der Dunkelheit zu verlassen...

10. Finanzbehörde am Gänsemarkt: Aufzug durch die Decke

Puh, das ist nichts für schwache Nerven: In der Finanzbehörde am Gänsemarkt geht es nicht mit rechten Dingen zu. Wie sonst lässt sich erklären, dass die Aufzüge dort ohne Stopp bis durch die Decke gehen? Die einen nennen es Paternoster, wir nennen es Höllenmaschine. Menschen steigen ein, ohne zu wissen, wo und ob sie jemals wieder aussteigen werden. Spooky.

Top 10: Unheimliche Orte in Hamburg

Ihr wollt mehr Grusel-Faktor? Kein Problem. Wir stellen euch 10 Orte des Grauens in Hamburg vor, wo wirklich niemand gerne hingeht. Oder: 10 unheimliche Orte in Hamburg, an denen ihr garantiert eine Gänsehaut bekommt.

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