(© Starlight Productions )

Sterne, Sound und Stadtpark: Pink Floyd im Planetarium

Pink Floyd, das Hamburger Planetarium und der Stadtpark - das funktioniert. Und zieht Jahr für Jahr jede Menge Fans unter die Kuppel. Visuell und akustisch erleben sie eine Melange vom Feinsten.

Die tickende Uhr. Das Schlagzeug. Und dann die Wucht von David Gilmours Gitarre. Ja, Songs wie "Time" von Pink Floyd haben etwas Monumentales, vielleicht gar Welten Umspannendes. Die Macher des Programms im Hamburger Planetarium haben das erkannt und kombinieren Hymnen der britischen Band mit visuellen Effekten, die das Auge weiten. 360-Grad-Multimediashow nennt sich das dann. Besucher der Kuppel im Stadtpark schwirren ab in psychodelische Sphären. Funktioniert. Und ist längst zum Klassiker geworden. Pink Floyd und Sterne – ja, das passt.

"The Wall" mit kosmischer Veredelung

Aktuell laufen gleich zwei Programme. Und die widmen sich, wie könnte es anders sein, den kommerziell erfolgreichsten Alben der Band. "The Wall" von 1979 wird im Planetarium kosmisch veredelt. Da bekommt eines der größten Gitarrensoli der Rockgeschichte in "Comfortably Numb" nochmal die Sahnehaube. "See you on the dark side of the moon" widmet sich dem Album, das länger in den britischen Charts war als manch ein Beatles-Klassiker. Die Lasershow? Atemberaubend.

Umsonst und Open Air: Pink Floyd im Stadtpark

Fast könnte man meinen, die Herren um den Bassisten und Sänger Roger Waters, der Anfang der 1980er Jahre ausstieg, seien eine Art Hausband des Hamburger Planetariums. Das wäre dann aber doch etwas übertrieben. Den Park, in dem das Planetarium steht, kennen jedoch zumindest die in der Band verbliebenen Jungs.

Viele Hamburger werden sich an den Gig erinnern. Nur ein paar hundert Meter weiter war es, auf der großen Wiese vorm Stadtparksee. 1989, ein Konzert für die Ewigkeit. Nicht nur, weil wohl niemals wieder ein so lauter und quadrophonischer Sound durch Hamburgs große Grünanlage wehte. Sondern auch, weil seinerzeit Zäune fielen – und ziemlich viele in den Genuss eines kostenlosen Konzerts kamen. Kostenlos sind die Shows im Planetarium nicht. 13 Euro werden fällig. Lohnt!

Info: Planetarium Hamburg, Linnering 1, 22299 Hamburg

Weitere Artikel aus deinem Viertel

kiekmo verbindet Hamburger mit ihrer Stadt, ihrem Viertel, ihren Nachbarn.

Suche und biete, was du brauchst oder kannst, entdecke ständig Neues und nutze die kostenlosen Schließfächer der Haspa-Filialen in deiner Nähe.