Burkhard Czarnitzki kümmert sich um die Jugendarbeit bei "basis & woge" (© privat )

St. Georgianer über ihren Stadtteil: Burkhard

St. Georg ist bunt, divers – und nicht ohne Probleme. Wie erleben St. Georgianer ihren Stadtteil? Wir haben bei ganz unterschiedlichen Menschen nachgefragt. Heute: Burkhard Czarnitzki, Abteilungsleiter bei "Basis & Woge".

St. Georg ist nach wie vor ein Brennpunktviertel. Der gemeinnützige Verein "Basis & Woge" bietet Hilfe – für Familien, bei sexueller Gewalt, Obdachlosigkeit, Diskriminierung und für Geflüchtete. Burkhard Czarnitzki ist Abteilungsleiter der Jugendsozialarbeit. Er sagt Folgendes über St. Georg:

Mit Straßenkindern zu arbeiten macht Burkhard Spaß

"1992 habe ich bei Basis & Woge e.V. angefangen. Ich wollte einfach gerne mit Straßenkindern arbeiten, das macht mir bis heute total Spaß. Viele Jahre war ich als Streetworker unterwegs, mittlerweile leite ich die Abteilung Jugensozialarbeit und versuche, unsere laufenden Projekte wie Kids, die bundesweit größte Anlaufstelle für Straßenkinder, am Leben zu halten, vor allem durch Sponsoring-Arbeit."

"Ecken und Kanten haben etwas Positives"

Im Stadtteil fällt ihm auf: "St. Georg hat Ecken und Kanten, hier läuft nicht alles rund – aber das muss es auch gar nicht. Ecken und Kanten haben schließlich auch etwas Positives: Man kann sich zum Beispiel darin beziehungsweise dahinter verkriechen. Und wenn man sich daran stößt, kommt man mit Menschen ins Gespräch. Das verbindet die Leute hier."

Infos: Basis & Woge e.V., Steindamm 11, 20099 Hamburg

Autor: Erik Brandt-Höge, Maike Schade

St. Georg – Hamburgs buntes Viertel

Wir haben noch weitere St. Georgianer interviewt: Lest hier, was der St. Georgianer Sven über seinen Stadtteil sagt. Und wo wir gerade bei Meinungen sind: 10 Gründe, warum St. Georg wirklich furchtbar ist.

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