Regenbogen in der Danziger Straße (© Bezirksamt Hamburg-Mitte )

St. Georg wird noch bunter: Regenbögen statt Zebrastreifen

Acht Zebrastreifen wurden in St. Georg entfernt. Hamburger äußerten Kritik und malten stattdessen einfach Regenbögen als Fußgänger-Übergänge auf die Straße.

Der Hamburger Stadtteil St. Georg ist ab sofort noch bunter. Am vergangenen Freitag, dem 24. Mai 2019, stellte Bezirksamtsleiter Falko Droßmann die neuen Fahrbahnmarkierungen in Regenbogenfarben vor. Notwendig wurde diese Maßnahme, durch die Errichtung einer Tempo-30-Zone. In der darf es laut Straßenverkehrsordnung nämlich keine offiziellen Zebrastreifen geben, die daraufhin alle entfernt wurden. Um dennoch auf Schüler und Passanten aufmerksam zu machen, wurden diese kurzerhand durch Regenbögen auf dem Asphalt ersetzt.

Zebrastreifen in St. Georg: Maßnahme mit Signalcharakter

Auch über St. Georg hinaus solle die Aktion zur Vorsicht im Straßenverkehr mahnen. Bezirksamtsleiter Falko Droßmann erhofft sich, dass so Unfallzahlen verringert werden können. Die Regenbogen-Straßenübergänge seien eine einmalige Maßnahme mit Signalcharakter, so das Bezirksamt. Und was könnte besser zu St. Georg passen als Regenbögen?

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