(© Unsplash/Austrian National Library )

10 Sport-Momente, die Hamburg nie vergessen wird

Hamburg und der Sport – da gibt’s einiges zu erzählen. Genau das tun wir jetzt. Und erinnern euch an 10 legendäre Momente in unserer Stadt.

Die Geburt der Weltpokalsieger-Besieger vom Millerntor

Es ist der 6. Februar 2002. Der FC St. Pauli spielt vor 20.735 Fans am ausverkauften Millerntor gegen Bayern München. Wohl so ziemlich jeder rechnet mit einer Klatsche für den Kiezclub, schließlich haben Kahn, Effenberg, Pizarro & Co. ein paar Wochen zuvor den Weltpokal gewonnen. Dann treffen allerdings Meggle und Patschinski. Der Rest ist die Geschichte vom Weltpokalsieger-Besieger. Habt ihr auch noch so ein T-Shirt im Schrank?

Ein Mann, ein Messer und der Angriff auf die Tennis-Queen

Einen unvergesslichen, weil fürchterlichen Moment erleben die Sportfans in Hamburg am 30. April 1993. Tennis-Queen Monica Seles schlägt beim Sandplatzturnier am Rothenbaum auf. Und wird von einem geistig verwirrten Mann mit einem Messer attackiert. Sie überlebt das Attentat, ist aber auf dem Platz später nie wieder dieselbe.

"Ernstl", Felix und Horst auf dem europäischen Fußballthron

Es gibt Fotos, die wären heute so nicht mehr denkbar. Auf einem davon stemmen Kult-Trainer "Ernstl" Happel und Felix Magath den wichtigsten Pokal des europäischen Vereinsfußballs in die Höhe – und zwar im schnöden Trainingsanzug. Es ist die Nacht des 25. Mai 1983. Der HSV hat in Athen sensationell die Stars von Juventus Turin geschlagen. Noch längst kein Grund für feinen Zwirn. War eben doch noch mehr Fußball als Show damals.

Das verrückteste Bundesliga-Finale aller Zeiten

Wenn ihr am 19. Mai 2001 Karten für das letzte Saisonspiel des HSV ergattert habt, seht ihr das verrückteste Meisterschafts-Finale der Fußball-Bundesliga aller Zeiten. Als Sergej Barbarez die Rothosen in der letzten Spielminute in Führung schießt, ist Schalke 04 Meister. In Gelsenkirchen wird bereits gefeiert, doch im Hamburger Volkspark noch gekickt. Und zwar gefühlt ewig. Ein absurder Rückpass in der Nachspielzeit, ein Torwart, der die Pille in die Hand nimmt, was er nicht darf. Und dann ein Freistoß. Bayern ist doch Meister. Unvergessen. In München. Auf Schalke. Aber auch in Hamburg.

Ein Pass, ein Sparwasser, ein Tor

Und noch ein legendärer Tag im Volkspark: Als am 22. Juni 1974 in der WM-Vorrunde die DDR und die Bundesrepublik aufeinandertreffen, sind Beckenbauer, Müller & Co. klare Favoriten. Dann kommt Jürgen Sparwasser und schießt die DDR zum Sieg. Eine Sensation. Die den Favoriten jedoch nur noch mehr anspornt. Am Ende stemmt Beckenbauer der Weltmeisterpokal in die Höhe.

Als Hamburg der Nabel der Volleyball-Welt war

Erinnert ihr euch noch an die Zeiten, als Volleyball Hamburg so richtig rockte? Dann seid ihr vermutlich schon ein paar Tage älter. Am 13. April 1988 holten die Bagger-Könige vom HSV ihre vierte Deutsche Meisterschaft in Folge. Star des Teams war Frank Mackerodt.

Der Tag, an dem 500.000 Hamburger Marathon-Fans Julio Rey feiern

Eine halbe Million Menschen stehen an den Straßen, als der Spanier Julio Rey seinen Streckenrekord in Hamburg aufstellt. Es ist der 23. April 2006 und Rey schafft die Strecke in zwei Stunden, sechs Minuten und 52 Sekunden. Dafür gibt es dann mehr als 100.000 Euro. Rey ist mit vier Siegen bis heute Rekordsieger in Hamburg.

Der Boxkampf aller Boxkämpfe am Millerntor

Auf diesen Kampf haben alle gewartet. Am 10. August 1996 ist es soweit. Der nicht gerade für sein Understatement bekannte Berliner Fighter Graciano Rocchigiani boxt am Millerntor gegen Lokalmatador Darius Michalczewski. Das Stadion tobt. Darius geht zu Boden, gewinnt aber nach Punkten. Ziemlich umstritten.

Als Boris am Rothenbaum vor Stich auf die Knie geht

Es gibt ein Bild, das 1992 die deutsche Tenniswelt bewegte. Entstanden ist es in Hamburg. Im Juni trifft Boris Becker auf den Elmshorner Michael Stich – der ihn im Halbfinale mit 6:1 und 6:1 deklassiert. Der deutsche Held Becker geht am Rothenbaum auf die Knie und die Auslöser klicken. Unvergessen. Stich verliert später das Finale gegen Stefan Edberg.

Als Max Schmeling vor 100.000 Boxfans in Lokstedt zuschlägt

Heute unvorstellbar: 100.000 Boxfans sind am 26. August 1934 auf einer Rennbahn dabei, als Max Schmeling in Hamburg-Lokstedt die Fäuste fliegen lässt. Er besiegt Walter Neusel in der neunten Runde. Das ist bis heute das größte Box-Event Europas.

Auf ewig unvergessen

Hochwasser, die Queen im Norden und ein Hamburger, der Kanzler wird: Auch diese 10 historischen Tage wird Hamburg nie vergessen. Genau wie diese 10 Hamburger Fußballlegenden: Wir verraten euch, was aus ihnen geworden ist.

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