So wird das Gelände des Sport- und Freizeitpark Oberalster aussehen. (© Jan Klinker Architekten GmbH )

Sport- & Freizeitpark Oberalster: Hamburgs neuer Freizeitpark im Alstertal

Zugegeben, wirklich neu ist der Oberalster Verein für Wassersport in Klein Borstel nicht mehr – in Sportlerkreisen wohl eher ein alter Hase. Zum 111-jährigen Bestehen soll der Verein jedoch im neuen Glanz erstrahlen. kiekmo verrät, was geplant ist.

Die Anlage ist mittlerweile in die Jahre gekommen – kein Wunder nach über einem Jahrhundert! Auch das Clubhaus von 1931 hat seine besten Zeiten hinter sich. Das Wasser der Alster hat sich seinen Weg in Holz und Wände gebahnt. Dass so kein moderner Sportverein aussieht, weiß auch Vereinsvorsitzender Nizar Müller. Er plant eine Grunderneuerung von Anlage und Angebot zum Schnapszahl-Jubiläum des Vereins.

Neuer Sport- & Freizeitpark Oberalster

Müller arbeitet als Projektentwickler beim Hospital zum Heiligen Geist und weiß die Sache anzugehen. Unterstützung bekommt er von zehn Vereinsmitgliedern aus verschiedenen Disziplinen. Die Pläne sehen vor, das Clubhaus vollständig zu erneuern. Es soll sich harmonisch in das Landschaftsschutzgebiet einfügen. Außerdem soll der Grandplatz Struckholt integriert und zu einem Sportplatz umgestaltet werden.

Ein größeres Angebot – vor allem für Kinder und Jugendliche

100 zusätzliche Boote soll es geben. Ergänzend zum Wassersportangebot wie Rudern und Stand-up Paddling plant Müller Fußball und Leichtathletik. Vor allem für Kinder möchte er neue Angebote bereitstellen. Auch die Schüler des benachbarten Albert-Schweitzer-Gymnasiums sollen die Anlage für ihre Sportprüfungen nutzen können. Dafür weicht die wuchernde Grasfläche einem Platz aus Kunstrasen mit Laufbahn aus Kunststoff. Auch die Vereinsstrukturen erfahren eine Modernisierung: So wird es in Zukunft ein digitales Mitgliederportal sowie eine digitale Schließanlage geben. Zum neuen Clubhaus mit Außengastronomie gesellen sich moderne Dusch- und Umkleidekabinen.

Bezirk Hamburg-Mitte unterstützt finanziell

Bis zu fünf Millionen Euro soll der zukünftige Spaß kosten. 450.000 Euro gibt es vom Bezirk Hamburg Nord. Denn "Sport dient nicht nur der körperlichen Ertüchtigung, sondern auch dem sozialen Zusammenhalt. Ein Verein braucht eine gute Infrastruktur, andernfalls springen die Mitglieder ab", sagt Bezirksamtsleiter Michel Werner-Boelz. 2023 geht's richtig los. Doch schon jetzt arbeitet der Verein an weiteren Angeboten für die rund 700 Mitglieder: Eine Yoga-Wiese und einer Ruhezone sind im Bau.

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