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Sperrung der U3: So geht ihr den Bauarbeiten aus dem Weg

Auf der U3 erwarten euch im Jahr 2019 mehrere langwierige Sperrungen. kiekmo verrät euch, wie ihr trotzdem ganz entspannt von A nach B kommt.

Für Fahrgäste der Linie U3 wird 2019 ein hartes Jahr. Ein Jahr voller Entsagungen und voller Demut. Denn: In den kommenden Monaten werden mehrere wichtige Teilstrecken der historischen Ringlinie gesperrt und instand gesetzt.

U3-Sperrung zwischen Berliner Tor und Rathaus

Ab Freitag, 25. Januar, 21.30 Uhr bis Sonntag, 24. Februar, Betriebsschluss bleibt die U3 zwischen Berliner Tor und Rathaus gesperrt. Wichtig für Rollstuhlfahrerinnen, für die die Haltestelle Rathaus damit zur Endhaltestelle wird: Die Station ist nicht barrierefrei. Das soll sie aber, ebenso wie die Haltestelle Mönckebergstraße, ab 2020 werden. Damit der Hauptbahnhof zu jeder Phase des barrierefreien Ausbaus im kommenden Jahr ohne Umstieg erreichbar bleibt, muss auf der Strecke eine zusätzliche Weiche gelegt werden.

Einen gesonderten Schienenersatzverkehr mit zusätzlichen Bussen wird es nicht geben. Die Metrobus-Linie 5 fährt in diesem Zeitraum aber statt bis Hauptbahnhof/ZOB bis Berliner Tor und stellt so den Anschluss zur U3 wieder her. Alle, die auf die Bahn nicht verzichten wollen, können auch in die U2, U4 oder S-Bahn umsteigen, die allesamt zwischen Berliner Tor und Jungfernstieg verkehren.

Im Sommer fällt die Haltestelle Landungsbrücken aus

Danach könnt ihr nach langer Dunkelheit erstmal wieder die Frühlingssonne in euer Gesicht scheinen lassen, während ihr mit eurer geliebten U-Bahn über Baumwall und Landungsbrücken am Hafen entlangfährt. Genießt diese Fahrt, denn ehe ihr euch verseht, steht schon die nächste Sperrung bevor.

Denn gleich nach dem Hafengeburtstag bleibt die U-Bahn-Haltestelle Landungsbrücken vom 20. Mai bis zum 8. September komplett dicht. Die U3 fährt dann vier Monate lang nur, je nachdem aus welcher Richtung ihr kommt, bis Baumwall beziehungsweise bis St. Pauli. Danach wird die Sperrung der Strecke aufgehoben, noch bis zum 13. Oktober fahren die Bahnen allerdings ohne Halt durch die Station. Währenddessen bleiben die Landungsbrücken immerhin noch mit der S-Bahn und den Buslinien 111 und 112 erreichbar.

Insgesamt kostet die Sanierung der U-Bahn-Haltestelle Landungsbrücken 28 Millionen Euro. Schließlich ist das denkmalgeschützte Gebäude mit seinen benachbarten Viadukten schon über 100 Jahre alt. Neben einem barrierefreien Ausbau inklusive zwei Aufzügen verpasst die Hochbahn der Haltestelle deshalb auch neue Bodenbeläge und ein neues Dach. Außerdem werden die Stahlviadukte und die Tunnelanlage in Schuss gebracht.

Schwingt euch aufs neue StadtRad

Es ist zu erwarten, dass die Busse und Bahnen, die derweil die Verkehrsströme der U3 aufnehmen, ab und an ganz schön voll werden. Statt euch in überfüllte Wagen zu zwängen, könnt ihr alternativ auch auf die StadtRäder ausweichen. Ab Anfang Februar soll euch eine rundum erneuerte StadtRad-Flotte zur Verfügung stehen, die zudem deutlich größer sein soll als bisher.

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