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Reiherstiegschleuse: Sperrung könnte Harburger Investoren verärgern

Die Reiherstiegschleuse ermöglicht eine schnelle Wasserverbindung von Harburg in Richtung HafenCity und Landungsbrücken. Doch eine geplante Großbaustelle macht diesen Weg spätestens Ende 2019 für mehrere Jahre unbefahrbar.

Ob Wassersportler, Binnenschiffer oder Barkassenfahrer: Sie alle nutzen die Reiherstiegschleuse in Wilhelmsburg. Denn die Sperrschleuse im Hamburger Hafen bietet eine schnelle Nord-Süd-Verbindung zwischen Harburg und HafenCity, Landungsbrücken und Speicherstadt. Doch der kurze Wasserweg ist voraussichtlich demnächst für mehrere Jahre gesperrt. Wie NDR 90,3 berichtet, hat die Hafenbehörde Hamburg Port Authority (HPA) beschlossen, die Schleuse zu erneuern. Eine der Schleusenkammern soll zugeschüttet, die andere komplett neu gebaut werden. Auch an den darüberliegenden Brücken und Straßen seien Bauarbeiten geplant. Spätestens ab Ende 2019 soll die Sperrung der Reiherstiegschleuse beginnen. Laut Informationen des NDR ist mit einer Bauzeit von vier Jahren zu rechnen.

Was sagen Harburger Investoren zu der Großbaustelle?

Für Unmut könnte die Großbaustelle nicht nur bei Berufsschiffern, sondern auch bei einigen Investoren sorgen. Sie wollen innerhalb von zwei Jahren das größte Hotel Hamburgs am Kanalplatz im Harburger Binnenhafen bauen. In diesem Rahmen ist auch eine Fährverbindung geplant, die Hotelgäste durch die Reiherstiegschleuse schnell zu den Landungsbrücken bringen soll. Die Großbaustelle würde dieses Vorhaben vorerst verhindern. Die Fähren müssten dadurch auf die Süderelbe ausweichen, was eine längere Fahrtzeit mit sich bringt.

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