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So lebt Finkenwerder: 5 Fakten über euer Viertel

Ihr möchtet Finkenwerder einmal aus einer anderen Perspektive betrachten? Wie wäre es dann mit spannenden Zahlen und Fakten, die das Statistikamt Nord zu dem Stadtteil zusammengetragen hat?

1. Finkenwerder wird älter

2017 betrug der Anteil der Anwohner von Finkenwerder und Waltershof, die über 65 Jahre alt sind, 19,7 Prozent. Damit liegt das Viertel über dem Hamburger Durchschnitt. Denn insgesamt machen 65-Jährige und Ältere einen Anteil von 18,2 Prozent an der Gesamtbevölkerung der Hansestadt aus. Minderjährige unter 18 Jahren sind in Finkenwerder mit 16,1 Prozent vertreten. Das entspricht fast dem Hamburger Durchschnitt, der bei 16,3 Prozent liegt. Der Großteil der insgesamt 11.765 Einwohner in dem Stadtteil lebt dabei in Einpersonenhaushalten (50,8 Prozent).

2. Nachwuchs in Finkenwerder

An Nachwuchs mangelt es in Finkenwerder jedoch nicht. 2017 gab es hier immerhin 121 Geburten – allerdings auch 119 Sterbefälle. In 18,4 Prozent aller Haushalte des Stadtteils leben Kinder. Für ganz Hamburg beträgt der Anteil von Haushalten mit Kindern 17,8 Prozent. Neuankömmlinge gab es aber auch von anderer Seite: 870 Zuzüge verzeichnete das Statistikamt Nord 2017 nach Finkenwerder.

3. Wohnen in Finkenwerder

Ob die Wohnungssituation wohl etwas damit zu tun hat? 2017 gab es in dem Hamburger Stadtteil 2.299 Wohngebäude und 5.777 Wohnungen. Die durchschnittliche Wohnungsgröße beträgt 75,5 Quadratmeter. Das ist deutlich mehr als der Schnitt im Bezirk Hamburg-Mitte (66 Quadratmeter), aber etwas weniger als der Schnitt für ganz Hamburg (76,1 Quadratmeter). Wer statt zu mieten lieber kauft, sollte einen Blick nach Finkenwerder wagen: Für Grundstücke lag der Immobilienpreis je Quadratmeter bei 296 Euro. Zum Vergleich: Der Durchschnittspreis für Hamburg ist bei 657 Euro pro Quadratmeter.

4. Kindergärten und Schulen in Finkenwerder

Die Anzahl an Kindergärten und Grundschulen in Finkenwerder und Waltershof ist übersichtlich: Die Stadtteile haben fünf Kitas und zwei Grundschulen zu bieten. Ältere Schüler der Sekundarstufe (insgesamt 561) besuchen Stadteilschulen (56,9 Prozent) oder Gymnasien (41 Prozent).

5. Gesundheit in Finkenwerder

Wer in Finkenwerder krank wird, muss gegebenenfalls längere Wartezeiten auf sich nehmen. Denn insgesamt gibt es hier sieben Ärzte, darunter fünf Allgemeinmediziner. Bei Zahnärzten haben Bewohner die Wahl zwischen sieben Praxen und ihr Rezept können sie dann in einer der drei Apotheken abholen.

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