(© Henrike Hapke )

"S(e)oulFood" im Völkerkundemuseum: Essen und seine kulturelle Bedeutung

Wer kennt es nicht? Man ist auf Reisen, genießt jeden Tag leckeres Essen und probiert neue Sachen, aber nach einer Weile sehnt man sich einfach nur noch nach einem leckeren Käsebrot oder Omas Apfelkuchen. Beim Bibliotheksgespräch im Museum für Völkerkunde geht es genau darum: Essen aus der Heimat und was es für uns bedeutet.

Das Event am 24. Mai findet passend zur Ausstellung "S(e)oulFood" statt, bei der es um Immigranten aus Korea geht, die in Deutschland durch die Küche ein bisschen Trost in einer fremden und neuen Umgebung finden konnten. Dazu werden Bilder der koreanischen Künstlerin Cookie Fischer-Han gezeigt, die in der Schweiz lebt und dort ähnliche Erfahrungen gemacht hat.

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Ein Gespräch über Essen und Kultur

Das Bibliotheksgespräch schließlich dreht sich um Essen und seine Bedeutung für in Hamburg lebende Inder. In Indien wird über das Essen teilweise sogar die entsprechende Kastenzugehörigkeit deutlich – man is(s)t nicht einfach das, was man will. Auch verschiedene Gesellschaftsmuster lassen sich an Essenstraditionen feststellen. Wird überhaupt gekocht und wenn ja, von wem? Kocht man alleine oder gemeinsam? Und wann sind die traditionellen Essenszeiten?

Zu Gast bei der Gesprächsrunde ist Eva-Maria Bock, die ihre Magisterarbeit über die indische Gemeinschaft in Hamburg geschrieben hat. Welche Traditionen und Prägungen aus Indien lassen sich in der Gemeinschaft auch in der neuen Heimat finden? Eine Veranstaltung für alle, die sich gerne mit Essen und der Kultur darum beschäftigen.

Wann? Donnerstag, 24. Mai, 19 Uhr
Wo? Museum für Völkerkunde, Rothenbaumchaussee 64
Preis: 8,50 Euro, ermäßigt 4 Euro, für Studierende frei

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