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Sehenswert: Diese Dinge könnt ihr 2019 in Rothenburgsort entdecken

Pssst, Rothenburgsort hat sich inzwischen zu einem echten Geheimtipp unter Hanseaten gemauster. Warum? Wir zeigen euch vier Locations, die es hier zu entdecken gibt.

1. Natur pur auf der Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe

In Rothenburgsort gibt es nur Beton und Industriearchitektur? Ganz falsch: Auf der Elbinsel Kaltehofe könnt ihr mitten in Hamburg in ein grünes Paradies eintauchen, historische Vergangenheit inklusive. Egal, ob ihr eine Runde auf dem Naturerlebnispfad wandelt oder die ehemaligen Filterbecken erkundet: Langeweile kommt hier garantiert nicht auf.

Infos: Stiftung Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe, Kaltehofe-Hauptdeich 6-7, 20539 Hamburg; Öffnungszeiten Museum: April bis Oktober: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr, November bis März: Samstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr;
Öffnungszeiten Außengelände: November bis März: Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr

2. Ein Fisch auf dem Trockenen: Kirche St. Erich

Ein echtes architektonisches Highlight verbirgt sich zwischen der Marckmannstraße und dem Billhorner Röhrendamm: die römisch-katholische Kirche St. Erich. Als Erstes sticht Besuchern der Turm über dem Eingang ins Auge. Doch erst aus der Vogelperspektive wird die außergewöhnliche Form des Gebäudes sichtbar – sie ähnelt einem Fisch. Also, am besten chartert ihr einfach einen Hubschrauberflug über Hamburg und erlebt die Hansestadt und natürlich Rothenburgsort mal aus der Luft.

Infos: St. Erich, Marckmannstraße 40, 20539 Hamburg

3. Für Hobby-Historiker: Das Feuersturm-Denkmal

Im Juli 1943 brannte der Industrie-Stadtteil Rothenburgsort fast komplett aus. Die Alliierten lösten einen Feuersturm aus, dem zahlreiche Bewohner zum Opfer fielen. Um Operation Gomorrha nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, entwarf der Künstler Volker Lang zum 60. Jahrestag der Luftangriffe 2003 ein ganz besonderes Denkmal. Dies stellt ein verkleinertes, begehbares Terrassenhaus dar. Ein typisches Arbeiterquartier der damaligen Zeit in Rothenburgsort. Im Inneren werden unter anderem Berichte von Zeitzeugen ausgestellt.

Infos: Feuersturm-Denkmal, Carl-Stamm-Park

4. Sonnenstunden im Elbpark Entenwerder

Für die frühlingshaften Tage mit vielen Sonnenstunden hebt ihr euch am besten die Erkundung des Elbparks Entenwerder auf. Die idyllische Halbinsel mit ihren Pyramidenpappeln diente einst als Zollinsel für Binnenschiffe. Aktuellere Schlagzeilen machte sie, weil sie im Vorfeld des G20-Gipfels bei der Räumung eines Protestcamps zum Ort von Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei wurde. Normalerweise geht es dort im Sommer jedoch friedlicher zu. Zum Beispiel, wenn Tausende Feierwütige bei Party-Reihen wie Grünanlagen oder Summer Opening auf der großen Wiese unter freiem Himmel zu elektronischer Musik tanzen. Tipp: Lasst den Rundgang durch den Elbpark im schwimmenden Café Entenwerder 1 ausklingen. Definitiv ein place to be - ganz egal, ob in der Sommerzeit oder auch den kälteren Monaten des Jahres.

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