(© Philip Nürnberger )

Schon gewusst? 8 erstaunliche Fakten über Bramfeld

Über Bramfeld haben viele Menschen Vorurteile – obwohl einige noch nie dort waren. Dabei gibt es ein paar Facts über Brami, die euch überraschen werden. Zum Beispiel was Rhabarber und die Band Scooter mit der Geschichte des Hamburger Stadtteils zu tun haben.

1. Bramfeld liebt Rhabarber

Im 16. Jahrhundert war Bramfeld lediglich ein kleines Dorf, das damals noch zu Holstein gehörte. Im 19. Jahrhundert sollte sich dann aber alles ändern: Unzählige Gärtnereien entstanden und Bramfeld erblühte zum zweitgrößten Gemüseanbaugebiet in der Region Hamburgs. Besonders hoch war die Nachfrage nach Rhabarber, weshalb das süß-saure Gemüse damals auch massenweise angebaut wurde. Kaum verwunderlich, dass der Rhabarber lange Zeit das Wahrzeichen des heutigen Hamburger Stadtteils war.

2. Das Brakula war früher mal ein Bauernhaus

Das Brakula ist die Institution für Kunst und Kultur in Bramfeld. Hier finden beinahe täglich Konzerte, Lesungen oder Poetry Slams statt. Was heute kaum zu glauben ist: Das Haus, das heute an der stark befahrenen Bramfelder Chaussee 265 liegt war früher das Haupthaus eines Bauernhofs. Zeiten ändern sich wirklich.

Anthony Oxley )

3. Scooter schrieb Bramfeld eine Techno-Hymne

In 50 Ländern verkauften sie über 30 Millionen Platten. 23 Songs fanden bisher den Weg in die Top 10 der deutschen Singlecharts. Die Rede ist von: Scooter. Dass die Band seit ihren Anfängen 1993 internationale Erfolge feiert dürfte einigen bekannt sein. Dass die Band um H.P. Baxxter während einer Zeit in den 1990ern und 2000ern ihr Studio in Bramfeld hatte, wohl denn wenigsten. Am Bramfelder Dorfplatz, in Räumen über einer Bäckerei, komponierten, produzierten und verlegten sie was das zeug hält. Ihrer Zeit in diesem Stadtteil widmete die Band sogar einen Song.

4. Der Bramfelder See liegt nicht in Bramfeld

Der Blick auf das ruhige Wasser. Der Wind und das Vogelgezwitscher in den Bäumen. Der Bramfelder See ist eine beliebter Ort, um sich vom Großstadttrubel zu erholen. Doch anders als es der Name vermuten lässt, liegt der See gar nicht in Bramfeld, sondern ein Stück hinter der Stadtteilgrenze – in Steilshoop. Egal, hier mit den Kindern ein paar Stunden zu verbringen oder an Sommerabenden mit Freunden zu grillen ist trotzdem herrlich.

5. In Bramfeld wurde Stadtentwicklungsgeschichte geschrieben

Die Siedlung Hohnerkamp in Bramfeld gilt als Meilenstein in der Hamburger Stadtentwicklungsgeschichte. In den 1950er Jahren wurde mit ihr eine neuartige Bauweise geschaffen: Ein Mix aus Reihen-, Mehr- und Einfamilienhäusern lässt viel Platz für große Gärten. Trotzdem wurde hier Platz für 1500 Wohnungen geschaffen. Die pastellfarbenen Fassaden stehen seit 1987 unter Denkmalschutz.

6. Bramfeld ist grün

Bramfeld hat mit seinen Wohngebieten und dem großen Gewerbegebiet nicht gerade den Ruf als hübschester Stadtteil. Was man bemerkt, wenn man erst einmal dort ist: Bramfeld ist ziemlich grün. Das liegt an Gewässern wie dem Alten Teich und dem renaturierten Grootmoorteich. Aber auch an Orten wie dem schönen Gut Karlshöhe, das täglich zeigt, wie schön nachhaltiges Leben im Einklang mit der Natur ist.

7. Eine Blume ist der Namensgeber

In den Geschichtsbüchern taucht Bramfeld das erste Mal 1271 auf. Das Wort Bram kommt aus dem Niederdeutschen und bedeutet Ginster. Die Sträucher mit den gelben Blüten sollen zu jener Zeit das Dorf und die Umgebung geprägt haben. Heute findet man den Ginster vor allem auf dem Wappen von Bramfeld.

8. Männer lieben Mädchen aus Bramfeld

„Komm doch nach Haus, wo willst Du hin? Ohne dich ist's scheiße hier. Auch wenn ich oft ein Arschloch bin – Mädchen aus Bramfeld, bleib bei mir!“, so singt die Band Abschlach!. Ob die herzzerreißende Geschichte wahr ist, wissen wir leider nicht. Fest steht aber: Frauen aus Bramfeld sind wunderbar und liebevoll. Und das sollte man ihnen mit hübschen Blümchen hin und wieder zeigen. Mit Ginstern vielleicht.

Wissensdurst noch nicht gestillt? Wir haben da noch was in petto

Mümmelmannsberg hat weit mehr zu bieten, als einen niedlichen Namen. Werft doch am besten mal einen Blick auf unsere Liste mit Fun Facts über Mümmelmannsberg. Und wisst ihr eigentlich, wie Wedel zu seinem Namen gekommen ist?

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