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Rönneburg sieht grün: Das hat es mit Hamburgs erster Hanfplantage auf sich

Zwei Hamburger sind unter die Hanfbauern gegangen. Im Süden der Stadt wächst seit einigen Monaten das grüne Gold – und zwar ganz legal. Was es mit der Hanfplantage in Rönneburg auf sich hat, erfahrt ihr hier.

Es ist ein ungewöhnlicher Anblick, den die meisten Hamburger sonst wohl nur aus Kriminalserien wie "Narcos" kennen. Über 2,5 Hektar erstreckt sich das Hanffeld in Rönneburg, die Pflanzen sind mannshoch. Mit dem, was Drogenbaron Pablo Escobar im großen Stil angebaut hat, haben diese Acker aber nicht viel gemein. Die Sorte "Finola" wird als Nutzhanf eingestuft, sie ist frei vom berauschenden Inhaltsstoff THC. Die Idee zu dem Projekt stammt von Siegfried "Siggi" Weckler, dem Betreiber der Wasserskianlage am Neuländer Baggerteich. Sein privater Hof grenzt an den Acker von Landwirt Jan Heißmann. So kamen die beiden ins Gespräch und haben nicht lange gefackelt. "So bitter es ist, aber mit Lebensmitteln, also Weizen, Hafer oder Ähnlichem, kann man als Landwirt heute kein Geld mehr verdienen", sagte Heißmann dem "Hamburger Abendblatt". Hanf dagegen sei sehr genügsam und bringe höhere Erträge.

Strenge Kontrollen

Sobald der Hanf blüht, prüft ein Kontrolleur der "Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung", ob Weckler und Heißmann hier tatsächlich nur die von der EU zugelassene Sorte anbauen. Wenn das Duo grünes Licht bekommt, sollen die Blüten von Hand geerntet werden. Aus den Samen wollen sie dann Hanföl gewinnen, die übrigen Pflanzen sollen getrocknet und zu Tierfutter verarbeitet werden.

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