(© The Opposto / OGGIS GmbH & Co.KG )

10 Restaurants, die 2019 in Hamburg schließen mussten

Bei diesen 10 Hamburger Gastro-Perlen fiel uns der Abschied besonders schwer. Tröstlich: Einige von ihnen machen an einem neuen Standort oder unter neuer Leitung weiter.

1. Mamma Mia

Für die Ottensener war das wohl der größte Schock in diesem Jahr: Nach 37 Jahren machte der Kultitaliener Ende April 2019 Schluss. Das gelbe Haus an der Barnerstraße, in dem sich das alteingesessene Restaurant befand, soll Platz machen für neue Wohnungen. Glücklicherweise haben die Betreiber aber noch ein zweites Restaurant, auf das ihr ausweichen könnt: das Il Gambero auf der Elbchaussee.

2. Jellyfish

Für das Sternerestaurant Jellyfish in der Weidenallee fing das Jahr nicht gut an. Viermal wurde es Opfer von Randale. Das war so schlimm, das Betreiber Hauke Neubecker im Mai 2019 schließlich das Handtuch warf. Aber keine Panik: Das Jellyfish hat schon wieder geöffnet, an derselben Stelle, aber mit neuer Leitung. Die übernimmt der 25-jährige Koch Stefan Fäth, der schon zwischen Mai und Dezember 2018 als Sous Chef in der Jellyfish-Küche stand.

Infos: Jellyfish, Weidenallee 12, 20357 Hamburg; Mo–Do ab 18 Uhr

3. Caféhaus Rahlstedt

Vor dem Caféhaus in Rahlstedt bilden sich an den Wochenenden oft lange Schlangen. Trotzdem musste das beliebte Café Ende Juni 2019 die Schotten dicht machen. Konditormeister Klaus Lange wurde das Mietverhältnis gekündigt – und zwar von seiner Ex-Frau, der die Vermögenswerte gehörten. Seit Anfang Juli 2019 gibt es einen neuen Betreiber: Schmidt & Schmidtchen. Nach dem Schmidtchen Speicherstadt und dem Schmidtchen HafenCity ist das bereits die zwölfte Filiale der Hamburger Kette.

Nachfolger: Schmidtchen Rahlstedt, Rahlstedter Straße 68, 22149 Hamburg; täglich 8.30 bis 18 Uhr

4. Elbe 76

Heimlich, still und leise hat 2019 auch das Elbe 76 dichtgemacht. Das beliebte Restaurant in der Bismarckstraße in Eimsbüttel war ein beliebter Brunch-Hotspot und auch zum Fußballgucken kamen viele Eimsbüttler gern vorbei. Einige Wochen lang stand das Gebäude leer, Mitte August eröffnete dann der Nachfolger: VIU Soulfood. Mit gehobener, moderner Küche und schick-gemütlichem Ambiente.

Nachfolger: VIU Soulfood, Bismarckstraße 60, 20259 Hamburg; Di–So 18 bis 1 Uhr

5. The Opposti

Das Burger-Pizza-Restaurant hielt es nicht mal ein Jahr in Ottensen an der Bahrenfeld Straße aus. Am 24. August 2019 war Schluss. Schade für die Hamburger, gut für die Pinneberger: Seit Oktober 2019 sind die Türen vom Opposti nämlich wieder geöffnet in der ehemaligen Scheune an der Pinneberger Rathauspassage. Nachfolger des Opposti in Ottensen ist übrigens die Seafood-Bar Ginkoi, in der ihr japanische und vietnamesische Meeresfrüchte-Spezialitäten probieren könnt.

Infos: Opposti, Bismarckstraße 8a, 25421 Pinneberg; So–Do 10.30 bis 23 Uhr, Fr+Sa 10.30 bis 0 Uhr | Nachfolger: Ginkoi, Bahrenfeld Straße 67, 22765 Hamburg; Mo–Do 12 bis 23 Uhr, Fr+Sa 12 bis 0 Uhr, So 12 bis 22 Uhr

6. Mama Marta

Es hätte so schön werden können: hausgemachtes Eis, köstlicher Kaffee und leckerer Mittagstisch. Als das Mama Marta Ende 2018 in die HafenCity zog, war die Freude bei den Anwohnern groß. Leider musste das Café im August 2019 schon wieder schließen. Der Standort im Überseequartier war offenbar nicht der richtige. Aber die Betreiber Martina und Peter geben nicht auf. Zurzeit suchen sie nach einem neuen Standort für Mama Marta. Wir drücken die Daumen.

7. Finkenwerder Kaffeekontor

Teeliebhaber werden es vermissen: das Finkenwerder Kaffeekontor. Seit Ende August 2019 hat das Café dauerhaft geschlossen. Auf die englische Tea Time, selbt gebackenen Scones und die Mini-Sandwiches müsst ihr aber nicht gänzlich verzichten. Claudia und Torsten Brodersen bieten jetzt einen Catering-Service an und bringen die Tea Time zu euch nach Hause oder zur nächsten Familienfeier. Auch die beliebten High Teas mit Lesungen sollen weiterhin in unregelmäßigen Abständen an wechselnden Orten stattfinden.

8. The Burger Lab

Für Burger-Fans war dies wohl die schlechteste Nachricht des Jahres: The Burger Lab gab bekannt, die beiden Läden in Altona und Bergedorf Ende Oktober 2019 zu schließen. Besonders unschön: Wenige Tage vor der angekündigten Schließung brach in dem Laden in Altona ein Feuer aus. Erst die schlechte Nachricht, dann die gute: Die Geschäftsführer Benjamin Pfeiffer und Jeremy Bailey wollen im neuen Jahr an einem neuen Standort weitermachen. Der muss allerdings noch gefunden werden.

9. Rach & Ritchy

Zum Ende des Jahres müssen wir nochmals Abschiednehmen: Nach zehn Jahren schließt das Rach & Ritchy seine Türen. Laut der Hamburger Morgenpost plante TV-Koch Christian Rach, der das Restaurant mit Partner Ritchy Mayer betreibt, mit einem Gastronom-Ehepaar aus den Elbvororten eine Neuausrichtung. Allerdings könnte ihm der Bezirk Altona einen Strich durch die Rechnung machen. Der plant einen Radweg, der genau über das Grundstück führt. Das Gebäude müsste dann abgerissen werden.

10. Restaurant Delhi

Seit 30 Jahren kommen die Eimsbüttler hierher, um authentische, indische Küche in familiärer Atmosphäre zu genießen. Zum Ende des Jahres hin ist damit aber Schluss: Der Vermieter hat Naresh Sharma, dem Inhaber des Delhi gekündigt. Der ehemalige Mathelehrer hätte das Restaurant gern weitergeführt, ist gegen die Kündigung aber machtlos. Wenn ihr noch Abschied nehmen wollt, müsst ihr euch beeilen.

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