(© JUMP House / Anna-Lena Ehlers )

Regen in Hamburg? 5 Tipps für einen Schietwetter-Tag mit Kind

Hamburgs Kinder wollen ihre Energie rauslassen – egal bei welchem Wetter. Wir haben für euch fünf tolle Schietwetter-Tipps, mit denen ihr dem Regen trotzt und eure Lütten auspowert.

1. Jump House: Hier hüpfen die Lütten sich müde

Hier können Kinder Dampf ablassen ­– aber mal so richtig. Egal, wieviel Energie in den Kleinen steckt, hier kommen sie alle ins Schwitzen. Auf über 140 Trampolinen kann gesprungen, Saltos geschlagen oder Marathonhüpfen veranstaltet werden. Quer durch den Raum kann man im Hauptfeld springen, denn dort federn sogar die Wände rundherum. Die unterschiedlichen Areale sorgen für viel Abwechslung – und für ein Kind, das abends müde ins Bett fällt.

Damit das Hüpfen nicht zu einsam wird, sorgen Teamsportarten, wie eine neue Variante des klassischen Völkerballs oder ein Gladiator-Kampf im Trampolin-Ring, für Gruppenspaß. Da es meist sehr voll ist, ist eine online-Buchung empfehlenswert. So weiß man im Vorfeld, welche Zeitslots frei sind und muss nicht warten.

Infos: Kieler Straße 572, 22525 Hamburg, www.jumphouse.de/hamburg

2. Schwarzlicht Minigolf: Im Dunkeln ist gut munkeln

Mit Minigolf-Schläger und 3D-Brille geht es im maroden U-Boot ab nach unten auf den 18½-Loch Minigolf Parcours. Dieser führt durch unterschiedliche Schwarzlicht-Welten, wovon jede zum Staunen ist. Detailliert und ideenreich sind die einzelnen Stationen kreiert und der 3D-Effekt sorgt für witzige optische Täuschungen. Bis man am Ziel ist, muss man seinen Ball durch einen Dschungel schlagen, in einer alten Fabrik in Maschinen einlochen oder die antike Tempelanlage passieren. Kein Vergleich zu den üblichen Minigolf-Anlagen draußen, die auch Spaß machen, wenn die Sonne scheint, aber hier ist man froh, dass es mal regnet.

Infos: Kieler Straße 571, 22525 Hamburg, www.schwarzlichtviertel.de

3. Boulderhalle Flashh: Hier powern sich Kinder komplett aus

Hier kommt die ganze Familie auf ihre Kosten, denn die Boulderhalle bietet für unterschiedliche Altersstufen Kletterbereiche an. Aber was ist eigentlich bouldern? Klettern ohne Seil in Absprunghöhe. Aha! Aber keine Sorge, weiche Matten federn jeden Fall ab, so dass man sich ruhig trauen kann, auch als Anfänger. Denn Spaß macht es auf jeden Fall, die Überhänge, mit Sprüngen und Balanceübungen auf den kurzen und knackigen Routen zu überwinden. Und während die Großen ihre Grenzen testen, können die ganz Kleinen ab drei Jahren erste Kletterversuche im Bällebad wagen. Ab acht Jahren darf unter Aufsicht im Anfängerbereich gebouldert werden, ab 14 Jahren auch bei den Großen.

Infos: Gasstraße 18, 22761 Hamburg, www.flashh.de

4. Skurrilum: Die grauen Zellen auspowern

Wenn es etwas spannender sein darf – mit Gänsehaut und Gruseleffekten –, dann ist ein Besuch im Skurrilum genau das Richtige. Mitten auf der Reeperbahn im Klubhaus St. Pauli befinden sich die Rätsel-Räume. Das ist kein Zufall, denn die Live Escape Games wurden von den Machern des Schmidt Theaters entworfen – und wenn die eines können, dann Erlebnis-Theater. Wählbar sind unterschiedliche Themen-Räume wie Dschungelhöhle, Zauberkammer oder Kiezkneipe, aus denen man sich nur mit logischem Denken und Teamwork befreien kann.

Authentisch eingerichtete Kulissen sowie Licht- und Soundeffekten machen die Flucht aus den Räumen zu einem mystischen Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst. Daher eignen sich die meisten Spiele auch eher für Kinder ab zehn Jahren und nur in Begleitung von Erwachsenen. "Die Phantominsel" wird dagegen auch für Kindergruppen in einer speziellen Version angeboten werden.

Info: Spielbudenplatz 21, 20359 Hamburg, www.skurrilum.de

5. Klick Kindermuseum: Ein Tag voll Staunen und Schuften

Museum ist für Kinder oft ein Reizwort, aber das Klick für Kinder ist ein Erlebnis. Spannendes und Nützliches von heute und gestern können in unterschiedlichen Wissensbereichen ausprobiert werden. Wer wollte nicht schon immer einmal Geld drucken? Hier kann man "fälschen" so viel man will und dann seinen Reichtum im Tante-Emma-Laden ausgeben, wo noch mit einer alten Waage und einer Registrierkasse gearbeitet wird. Beim Treffpunkt Körper ist unter anderem eine Zahnarztpraxis aufgebaut, in der man, zum Glück, nicht selbst auf den Stuhl muss, sondern endlich mal derjenige sein darf, der die Instrumente bedient.

Lange ist es her, Urgroßmutters Alltagsleben. Doch im Klick weiß man selbstverständliche Dinge wie eine Waschmaschine wieder zu schätzen, nachdem man Wasser in die Zinkwannen geschleppt und ein Wäschestück auf dem Rubbelbrett mit Kernseife gesäubert hat. Und dann auch noch ausspülen, wringen mit der Wringmaschine und das Aufhängen mit den alten Klammern ­– das ist echt anstrengend. Sollte der Regen doch mal eine Pause einlegen, kommen auch die Handwerker unter den Kindern zum Zuge: Auf der Baustelle im Außenbereich können kleine Häuser gebaut werden, mit echten Mauersteinen, Dachziegeln und Mörtel, der erst noch angerührt werden muss. Und das ist nur ein Teil von dem, was es alles zum Ausprobieren und Staunen für schlanke 4,50 Euro gibt.

Info: Achtern Born 127, 22549 Hamburg, www.kindermuseum-hamburg.de

Mehr für die Lieben Kleinen

Sind die Kleinen erstmal ausgepowert, ist es auch viel einfacher sie mit zum Shoppen zu nehmen. Wir haben hier die schönsten Kinderläden in Ottensen oder auch "KiBuLa": Hamburgs schönsten Kinderbuchladen anzubieten. Die kiekmo-Redaktion wünscht viel Spaß mit den Lütten!

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