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Roadtrip durch Hamburg: 10 Orte, die sich anfühlen wie in den USA

Hach, Nordamerika. Mit seinen Küsten und Canyons und endlosen Straßen. So ein Roadtrip mittendurch könnt ihr auch in Hamburg haben: An diesen 10 Orten fühlt ihr euch wie in den USA.

1. Seattle Space Needle in größer: Der Hamburger Fernsehturm

Eines der westlichsten Highlights in den USA ist wohl die Seattle Space Needle. Kein Wunder: Das Ding ist mit seinen 184 Metern Höhe ein echter Hingucker – und dank begehbarer Aussichtsplattform für die meisten Touristen ein Must-see.

Viel billiger wird's auf St. Pauli, dafür aber mindestens genauso fulminant. Hier steht nämlich unser geliebter Telemichel. Von dessen Turm kann man zwar nicht die ganze Stadt überblicken – dafür ist er aber mit stolzen 279,2 Metern um einiges größer als das Exemplar in Amerika. Und wer weiß, vielleicht findet sich in den nächsten ein, zwei, drei, vier, fünf Jahren ja doch wieder ein Betreiber. Dann können auch wir den Blick von oben genießen.

2. Walk of Fame in Hamburg: Udo Lindenbergs Stern

Einmal an der US-Westküste angekommen, lässt man sich natürlich den berühmten Walk of Fame in Los Angeles nicht entgehen. Immerhin standen auf diesem Gehweg schon die ganz Großen aus Hollywood. Berührt man hier den Boden, ist es quasi so, als würde man sein Idol tätscheln.

Richtiges Hollywood-Feeling kommt aber auch bei uns auf – und zwar auf dem Kiez! Direkt vor dem Café Keese kann man nämlich den Stern von Udo Lindenberg bewundern. Den Boden zu streicheln, um Udo näher zu sein, empfehlen wir hier allerdings nicht – ist immerhin die Reeperbahn.

3. Death Valley Sand Dunes, nur mit Wald: Die Boberger Dünen

Beliebter Stopp vieler USA-Reisenden: Die riesigen Sanddünen im Death Valley. Umgeben von faszinierenden Felsformationen fühlt man sich hier wie auf einem anderen Planeten.

Ähnlich schön, dafür aber ziemlich Deutsch, geht es in den Boberger Dünen zu. Zwar sind die Hügel hier nicht sooo groß und im Hintergrund sieht man viele Bäumchen. Dafür müsst ihr aber auch nur in die S21 steigen und mal eben rüber nach Billwerder fahren.

4. Las Vegas in XS: Die Große Freiheit

Alles ist bunt, laut und wuselig: Der Strip in Las Vegas. Menschen aus aller Welt strömen hier Tag für Tag die Gehwege entlang um zu gucken, shoppen und spielen.

Bunt, laut und wuselig ist es aber auch auf der Großen Freiheit! Shoppen wird hier zwar etwas schwierig, dafür gibt's aber einiges zu gucken – und Geld kann man auch loswerden. Ein Casino gibt es hier nämlich ebenfalls. Klarer Pluspunkt für unsere Mini-Version auf dem Kiez: das Gretel & Alfons. Die Kneipe gilt als Wohnzimmer der Beatles.

5. Bellagio Wassershow in Farbe: Wasserspiele in Planten un Blomen

Wenn sich der Strip dann mit einem Schlag leert, kann das nur eins bedeuten: Die sagenumwobene Wassershow vor dem Hotel Bellagio beginnt. Musik ertönt aus unsichtbaren Lautsprechern, passend dazu bewegen sich die riesigen Wasserfontänen im Takt. Wir müssen zugegeben: So cheesy die ganze Nummer auch ist, irgendwie ist es schon hübsch anzugucken.

Aber nicht verzagen! Ihr müsst nicht direkt einen Flug nach Vegas buchen. Eine tolle Wassershow bekommt ihr nämlich auch in Hamburg zu sehen – ohne, dass ihr dafür auch nur einen Cent ausgeben müsst. Denn im Planten un Blomen finden im Frühjahr und Sommer ebenfalls Wasserlichtkonzerte statt. Und im Gegensatz zu der Show in Übersee (deren Optik auch noch durch einen riesigen Hotel-Klotz verschandelt wird), gibt's hier nicht nur Musik, sondern auch jede Menge Farbe.

6. Texas-Feeling pur – in der Brooklyn BBQ Bar

Was auf so einem Roadtrip durch die USA natürlich auf keinen Fall fehlen darf, ist ein Abstecher nach Texas. Wieso? BBQ! Nicht ohne Grund führt der berühmte BBQ Trail genau durch diesen Bundesstaat.

Wenn euch allein beim Gedanken an BBQ das Wasser im Mund zusammenläuft, müsst ihr aber nicht auf den nächsten Urlaub warten. All das bekommt ihr nämlich auch in Hamburg: In der Brooklyn BBQ Bar. Lasst euch nicht vom Namen verwirren – der klingt, zugegeben, sehr nach Ostküste. Hier kommt gutes, saftiges Fleisch aus dem Smoker auf den Tisch – ganz in Texas-Manier.

7. Niagarafälle für Wasserscheue: Wasserfall in Planten un Blomen

Und wenn man sich dann schon mal die Zeit nimmt, um einmal quer durch Nordamerika zu düsen, kann man natürlich auch einen Abstecher zu den Niagarafällen machen. 57 Meter stürzt der Niagara River an dieser Stelle in die Tiefe. Doch wer sich in eines der Touri-Boote setzt, um das Spektakel aus der Nähe zu betrachten, wird garantiert nass.

Definitiv trocken bleibt ihr hingegen, wenn ihr Hamburgs malerischen Mini-Wasserfall besucht. In Planten un Blomen fällt das Wasser nicht ganz so tief gen Boden, dafür sieht die Anlage ausgesprochen hübsch aus. Pluspunkt: Kann man auch mal eben in der Mittagspause machen.

8. Manhattan ist 'ne Insel – die HafenCity auch

Ostküste? Manhatten! Die Insel hat Wolkenkratzer, Bagels, Hot-Dog-Stände – und natürlich den Central Park zu bieten. Wundert also nicht, dass rund 63 Millionen Besucher jährlich über die Insel wuseln. Dreiundsechzig MILLIONEN!

Was einige aber gar nicht auf dem Schirm haben: Auch die HafenCity ist 'ne Insel! Und hohe Gebäude gibt's hier auch. Zugegeben: Mit den Bagels und Hot Dog-Ständen wird es schwer, und der Lohsepark stinkt im Gegensatz zum Central Park total ab – aber dafür haben wir die Elphi. Nimm das, Big Apple!

9. Brooklyn Bridge mit weniger Menschen: Alte Harburger Elbbrücke

Bei einem Besuch in New York darf der Abstecher zur eindrucksvollen Brooklyn Bridge natürlich nicht fehlen. Fun Fact: Als die Brücke 1883 fertiggestellt wurde, war sie die längste Hängebrücke der Welt.

Die Brooklyn Bridge wäre aber nicht in dieser Liste, wenn wir kein hanseatisches Pendant in petto hätten: die alte Harburger Elbbrücke. Die sieht nämlich nicht nur (fast) so beeindruckend aus wie die Brooklyn Bridge. Nach der Fertigstellung war auch sie die erste Hängebrücke, äh, Straßenbrücke über die Süderelbe.

10. Fast so tropisch wie Miami: Park Fiction

Wenn es dann zum Abschluss noch ein wenig Karibik-Feeling sein darf, macht wohl einen kleinen Abstecher nach Miami Sinn. Palmen, wohin man blickt, und die Sonne, die rosarot im Meer versinkt.

Ganz ähnlich könnt ihr aber auch den Tag in Hamburg ausklingen lassen. Und zwar im Park Fiction – Palmen on top. Dass die aus Metall sind, spielt ja erstmal keine Rolle. Und die Sonne, da seid euch gewiss, geht auch hier super malerisch hinter der Elbe unter.

Die Vereinigten Staaten sind nicht so euer Ding? Dann vielleicht ja Great Britain

Wer nicht so auf Palmen, BBQ und Leuchtreklame steht, der mag es vielleicht etwas bodenständiger – und im kleineren Rahmen? Checkt doch mal Eppendorf ab – das wird unter Kennern nämlich Hamburgs kleines Notting Hill genannt.

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