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10 Orte, die Autofahrer in Hamburg richtig auf die Palme bringen

Den Hamburger bringt ja bekanntlich so schnell nichts aus der Ruhe. Ein Thema lässt aber auch unseren Blutdruck regelmäßig nach oben schnellen: der Verkehr. An diesen 10 Orten kann es schon mal richtig haarig werden.

1. Das Lenkrad fest umklammern vorm Wallringtunnel

Kurz vor der Einfahrt in den Wallringtunnel merken viele Autofahrer auf einmal, dass sie gar nicht durch den Tunnel wollen, sondern auf den Steintorwall – und setzen zu einem halsbrecherischen Spurenwechsel an. Erste Schweißperlen bilden sich auf der Stirn. Wir hören es schon krachen. Jetzt heißt es: volle Konzentration, damit es uns nicht erwischt!

2. Dem Ärger lautstark Luft machen auf der Willy-Brandt-Straße

Jeden Morgen und Abend zur Rush Hour tummeln sich Hunderte Autos auf den Hauptverkehrsstraßen in Hamburg. Allen voran: auf der Willy-Brandt-Straße. Aber auch auf Kieler Straße und Lokstedter Steindamm ist die Hölle los. Anstrengend genug, dass wir die ganze Zeit hochkonzentriert sein müssen, um die richtige Spur zu nehmen und etwaige Radfahrer nicht zu übersehen. Wenn dann noch Autofahrer dazwischen sind, die sich nicht auskennen, unkoordiniert ein- und ausscheren und uns dabei ausbremsen, haben wir echt die Pappe auf.

3. Mal wieder die Kurve nicht gekriegt hinterm Dammtor-Bahnhof

Als ob die Straßenführung an sich nicht schon Grund genug wäre, wahnsinnig zu werden – seit einer gefühlten Ewigkeit wird rund um den Dammtor-Bahnhof auch noch gebaut. Das macht es nicht leichter. Einmal nicht aufgepasst und schon hat man auf der Alsterglacis die Abzweigung verpasst und landet statt auf der Lombardsbrücke auf der Kennedybrücke. Der Weg zurück auf den Pfad der Vernunft wird damit immer länger.

4. Kurz vorm Nervenzusammenbruch stehen in der Mönckebergstraße

Fairerweise könnte man jetzt einwenden: Wer ist denn auch so blöd und fährt mit dem Auto in die Innenstadt? Nun ja, manchmal geht es vielleicht nicht anders. Der Stress ist dann allerdings vorprogrammiert – und neue graue Haare auch. Das Schlimmste sind sicherlich die Fußgänger, die einfach blindlings auf die Straße laufen und darauf vertrauen, dass wir sie rechtzeitig sehen. Gleich dahinter kommen die Rad- und E-Scooter-Fahrer und schließlich Busse und Lieferwagen. Jetzt heißt es: tief durchatmen, Augen zu (bitte nicht wörtlich nehmen) und durch.

5. Blöd aus der Wäsche gucken auf der Stresemannstraße

Dieser schlimme Moment, wenn wir – beflügelt von dem Gedanken, bald zu Hause zu sein – das Gaspedal ein bisschen stärker durchdrücken und dann von einem hellen Blitz von jetzt auf gleich aller Euphorie beraubt werden. Sch...! Selbst schuld. Aber wohin jetzt mit der ganzen Wut? Meist muss das Lenkrad dran glauben. Häufiger Schauplatz für diese Szenerien in Hamburg sind die Finkenwerder Straße und die Stresemannstraße. Denn hier stehen Hamburgs erfolgreichste Blitzer.

6. Maximal verwirrt sein in der Sierichstraße

Das Quietschen von Bremsen gehört für die Anwohner der Sierichstraße wahrscheinlich zur täglichen Geräuschkulisse. Denn nicht selten sind Autofahrer hier in der falschen Richtung unterwegs. Für die, die es nicht kennen: Das liegt daran, dass die Sierichstraße zweimal pro Tag die Fahrtrichtung wechselt. Morgens geht es Richtung Innenstadt, abends stadtauswärts. Die Verkehrsregel in der Sierichstraße ist in Europa einmalig. Einmalig blöd werden viele von euch jetzt wohl murmeln…

7. Kacheln zählen im Elbtunnel

Der Hamburger Elbtunnel ist das Nadelöhr des Nordens – und gerade zu Stoßzeiten oft verstopft. Da muss man nur das Pech haben, dass eine Röhre ausfällt und schon ist Stehen angesagt. Ein großer Aufreger sind außerdem die Langsamfahrer oder wie viele Hamburger sagen: Kachelzähler. Woher die Bezeichnung kommt? Die drei älteren Röhren des Elbtunnels sind mit Kacheln verkleidet. Wer so langsam fährt, dass er die zählen kann, bringt jeden Hamburger Autofahrer auf die Palme.

8. Weder ein noch aus wissen im Horner Kreisel

Der Horner Kreisel ist für viele Autofahrer das Bermudadreieck von Hamburg. Einmal drin ist die Angst groß, nie wieder rauszukommen. Das ist zwar überspitzt, denn natürlich kommt man wieder raus – mit Glück auch durch die richtige Ausfahrt. Manchmal ist aber Stau und dann sitzen wir wirklich fest und kommen weder vor noch zurück. Gefangen im Horner Kreisel. Für unbestimmte Zeit. Ein Graus!

9. Resignieren an Hamburgs Dauerbaustellen

Hier fällt es uns wirklich schwer, uns für eine zu entscheiden. Hamburgs Dauerbaustellen sind eines der größten Ärgernisse für Autofahrer in Hamburg. Das Verkehrschaos rund um die Stadthausbrücke, der Bau des A7-Deckels in Schnelsen, die nicht enden wollenden Bauarbeiten auf der Hudtwalckerstraße – um nur ein paar zu nennen. Grund genug jedenfalls, dem Ärger durch lautes Fluchen Luft zu machen.

10. Den Parkplatzmangel spüren – überall

Es ist ein Mangel, den wir als Hamburger Autofahrer fast jeden Tag spüren – seelisch und körperlich. Aus lauter Verzweiflung haben auch wir schon mal an Stellen geparkt, wo das vielleicht nicht so ganz erlaubt war. Die Verzweiflung geht sogar so weit, dass wir ernsthaft überlegen, uns einen Smart zuzulegen.

Baustellen in Hamburg, über die sich alle lustig machen

Nach einem stressigen Arbeitstag mit noch stressigerem Heimweg braucht ihr was zu lachen? Dann amüsiert euch mit uns über diese Baustellen in Hamburg, über die sich alle lustig machen.

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