(© Inken Rahardt/ Opernloft Hamburg )

"Opernloft" zieht ins Fährterminal: Arie mit Ausblick im Altonaer Hafen

Jung, frisch und bestimmt nicht langweilig: Das moderne Angebot des Opernlofts könnt ihr ab jetzt mit Elbpanorama genießen.

Es ist die bisher schönste Location des Opernlofts: Nachdem das Format für Opern 2010 aus der Conventstraße und schließlich 2015 aus der ehemaligen Rotationshalle von Axel-Springer ausziehen musste, fand es zunächst ein temporäres Zuhause im Ernst-Deutsch-Theater. Jetzt ist das Opernloft zurück, diesmal in Altona – mit einem Zuhause im Alten Fährterminal. Zum Opernprogramm gesellt sich ab November 2018 auch noch ein spektakuläres Hafenpanorama. "Die neue Lage am Altonaer Hafen ist natürlich etwas Besonderes“, schwärmt Susann Oberacker. Zusammen mit Inken Rahardt und Yvonne Bernbom bildet sie das Direktorinnentrio des Opernlofts. "Es wird sehr eindrucksvoll sein, wenn der Vorhang zur Elbe aufgeht und man die Schiffe vorbei fahren sieht."

Hamburgs leichter Einstieg in die Welt der Oper

Die Macher vom Opernloft sehen in der neuen Location auch die Chance, den Vorstellungen einen zusätzlichen Event-Charakter zu geben. In der anstehenden Uraufführung des Opern-Krimis "Tod im Terminal" wird der Veranstaltungsort aktiv mit in die Handlung einbezogen. Teile des Abends spielen in einer Schiffskulisse. In der Produktion von Puccinis Tosca, die auch im neuen Zuhause mit dabei ist, sitzen die Zuschauer nicht etwa im Terminal, sondern in einer italienischen Trattoria.

Die Leading Ladies des Opernlofts: Inken Rahardt, Yvonne Bernbom und Susann Oberacker (v.l.) (© Opernloft Hamburg )

Dass Oper hier oft mitten im Publikum stattfindet, ist Teil des Konzepts: Statt stundenlange, staubtrockene Opern auf die Bühne zu bringen, verwandelt das Opernloft die Werke von Mozart, Verdi & Co. in 90-minütige Produktionen, die immer einen aktuellen Bezug einbringen. "Wir finden Oper einfach toll", bestätigt Susann Oberacker. Sie und ihre Kolleginnen wollen möglichst viele Menschen, vor allem junge, mit dieser Begeisterung anstecken. "Deshalb bieten wir Oper niedrigschwellig an." Die feierliche Eröffnung der neuen Location findet am 3. November statt, die ersten Vorführungen starten am 16. November.

Wo? Van-der-Smissen-Str. 4, 22767 Hamburg
Was? Das gesamte Programm findet ihr unter www.opernloft.de

Mehr Raum für Kultur in Hamburg

Es tut sich was in der Hansestadt – in Barmbek zum Beispiel entsteht im Moment ein neues kulturelles Zentrum für junge, darstellende Kunst. Nicht neu, aber genauso wichtig: Die Honigfabrik in Willhelmsburg ist schon seit Jahrzehnten der wichtigste Knotenpunkt für Kultur auf den Elbinsel.

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