(© Shutterstock/Tupungato )

Nienstedten vs. Blankenese: Wo gibt es mehr zu erben?

Die Stadtteile Nienstedten und Blankenese stehen für gut situierte Hamburger und elbvorörtliche Eleganz. Wer sich hier ein Haus leisten kann, hat es in der Regel geschafft. Aber: Wo eher einheiraten? Wo gibt's mehr zu erben?

Was die Elbvororte Nienstedten und Blankenese angeht, ist so mancher Hamburger zwiegespalten. Einerseits belächelt man die Wohlstandskinder, wie sie dort realitätsfremd in ihren Villen mit Elbblick und gepflegten Gärten sitzen und kaum klarkommen, wenn sie dem "Pöbel" auf der Mönckebergstraße oder gar auf der Reeperbahn begegnen. Anderseits ertappt man sich selbst dabei, wie man staunend mit offenem Mund durch das Treppenviertel oder über die Elbchaussee läuft und all die schönen Häuser bewundert. Und wenn man dann abends wieder in seinem hellhörigen 12-Quadratmeter-Souterrain-Zimmer in der Schanze, auf St. Pauli oder Barmbek sitzt, träumt man sich vielleicht doch in eine der Elbvororts-Villen ... Was also tun? Einheiraten und erben wäre eine Möglichkeit! Doch in welchem Stadtteil gibt es mehr zu holen?

Nienstedten ist der reichste Stadtteil

Wenn wir auf die Gehälter schauen, sollten wir uns an Nienstedten halten. Denn laut "Hamburger Morgenpost" lag das Durchschnittseinkommen im Jahr 2017 hier bei 120.716 Euro pro Kopf. Damit belegt der Elbvorort Platz eins der reichsten Stadtteile Hamburgs. Viel zu erben gibt es also allemal. Allerdings braucht sich auch Blankenese nicht zu verstecken. Denn das Villenviertel am Elbhang kommt direkt dahinter auf Platz zwei mit einem Durchschnittseinkommen von 117.139 Euro pro Kopf.

Blankenese: Die Hollywood Hills von Hamburg

Aber Geld ist ja bekanntlich nicht alles. Wer mehr Wert auf Lage und Atmosphäre legt, sollte vielleicht doch in Blankenese einheiraten. Denn obwohl auch Nienstedten schicke Villen an der Elbchaussee und in der Hochkamp Siedlung zu bieten hat, ist ein wunderschönes Häuschen im Treppenviertel doch fast unschlagbar. Die hellen Fassaden der Häuser leuchten einem schon von Weitem entgegen, sobald man elbseitig auf Blankenese zuschippert. Unter grünen Baumwipfeln, in verwinkelten Gässchen und auf den vielen kleinen Treppen kommt eine Mischung aus skandinavischem und mediterranem Urlaubsfeeling auf. Bin ich hier in Schweden, Portugal – oder doch eher in Los Angeles? Denn das Blankeneser Treppenviertel ist so etwas wie die Hollywood Hills von Hamburg. Nur autofrei und mit einem schöneren Ausblick auf Elbe, Ufer und Kähne.

Jetzt fehlt nur noch der passende Heiratskandidat. Und solange der noch auf sich warten lässt, kann man ja immer noch versuchen, mit Lottospielen, Blackjack oder Pferdewetten zu Elbvororts-Reichtum zu gelangen.

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