(© Unsplash / Siora Photography )

Nichts tun ist auch keine Lösung: 5 Ideen, um euch nicht mehr so allein zu fühlen

Euch fällt die Decke auf den Kopf? Von Gesprächspartner bis Hilfsaktionen: Hier findet ihr 5 Dinge, die ihr tun könnt, um euch weniger einsam zu fühlen.

"Redezeit für dich": Ihr quatscht, Coaches hören zu

In der aktuellen Situation gehen Emotionen gerne ihre eigenen Wege. Da kann es eine große Hilfe sein, einfach mal über das zu sprechen, was euch bewegt. Und zwar ganz bewusst nicht nur mit Freunden oder Bekannten. Sondern mit Menschen, die auf solche Art Gespräche spezialisiert sind: Coaches. Florian Schleinig und Annika Reiß aus Hamburg haben sich die Aktion "Redezeit für dich" ausgedacht. Die Idee: Coaches signalisieren unter dem Hashtag #virtualsupporttalks ihre Gesprächsbereitschaft. Sie verabreden sich und tauschen sich mit euch via WhatsAppCall, Facetime, Zoom, Telefonanruf etc. aus. Das Credo der Profis, laut der Facebook-Seite von Reiß: Nicht bewerten, nicht unterbrechen und nicht beraten – es gehe um Verständnis und Resonanz. Eben einfach mal zuhören.

"2gather.jetzt": Zusammen ist man weniger allein

Tolle Idee von Vanessa Janneck, Gründerin und Eigentümerin des Concept-Stores B-Lage in der Schanze. Sie hat mit 2gather.jetzt eine Website ins Leben gerufen, um in diesen schwierigen Zeiten ein Netzwerk zu schaffen. Eine Plattform für Freiberufler und kleine Unternehmen, die sich in der Corona-Krise gegenseitig unterstützen wollen. Hier finden sich Freischaffende, Kreative und Kleinunternehmer aus ganz Deutschland, um sich untereinander und mit Experten auszutauschen. Auch Crowdfunding, Petitionen und Online-Aktionen stehen auf der Agenda. "Dahinter steckt kein Konzern, kein Profitdenken, sondern nur der solidarische Wunsch, möglichst gut durch diese Zeit zu kommen", heißt es auf 2gather.jetzt.

Nachbarschaftlich: Netzwerke helfen weiter

Gegenseitiger Support unter Nachbarn – ein Gedanke, der aktuell so wichtig und hilfreich ist wie nie zuvor. Damit ihr euch in Hamburg leichter gegenseitig austauschen, Informationen teilen und unterstützen könnt, hat kiekmo zum Beispiel für Eimsbüttel, die Stadtteile südlich der Elbe oder Wandsbek entsprechende Facebook-Gruppen ins Leben gerufen. Wer dasselbe Prinzip für seinen ganz persönlichen Bereich verfolgen will, kann ebenfalls sich und die Nachbarschaft digital vernetzen. Zum Beispiel über die Einrichtung einer WhatsApp-Gruppe.

Wichtige Nummern im Kampf gegen Kummer

Die Menschen bleiben wegen Corona in den eigenen vier Wänden. Das mag einerseits neue Chancen schaffen. Leider schafft es auch neue Probleme. Ob Opfer häuslicher Gewalt, schwangere Frauen, junge Pflegende, Familien, Eltern oder Kinder und Jugendliche: Wer ein offenes Ohr sucht, erhält derzeit Hilfe über Servicetelefone des Bundesfamilienministeriums. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat auf seiner Website wichtige Telefonnummern gesammelt. Wenn ihr also in Zeiten von Abschirmung und Quarantäne Sorgen habt, greift zum Telefonhörer.

Helfen im eigenen Bezirk & Briefe an Senioren

Ihr wollt an andere denken und einfach mal mithelfen – wisst aber nicht genau, wie ihr das derzeit genau anstellen sollt? Kein Problem, hier sind zwei Möglichkeiten, wie ihr ganz leicht ein Lächeln auf das Gesicht anderer Menschen zaubern könnt. Die Website coronahelpfriends.de bringt diejenigen zusammen, die Unterstützung anbieten und Unterstützung brauchen. Ob ihr beispielsweise Einkäufe erledigen, Kinder betreuen oder mit Hunden Gassi gehen wollt – in eurem Bezirk werdet ihr gewiss fündig.

Die Diakonie Hamburg will mit seiner "Aktion Hoffnungsbrief" etwas gegen die Einsamkeit von Senioren tun, die derzeit wegen der Corona-Krise keinen Besuch ihrer Angehörigen empfangen können. Ihr könnt Gedanken, Bilder und Gedichte an die Adresse der Diakonie-Stiftung schicken, die eure Briefe dann an ältere Menschen in Hamburg weiterleitet. Ein bisschen weniger Traurigkeit und Einsamkeit in der Hansestadt – eine großartige Idee in diesen Tagen.

Langeweile? Witziges für eure Kinder zu Hause

Wer meckert, fliegt raus. Na, nicht ganz. Zunächst mal solltet ihr derzeit so einiges Sinnvolles und Witziges angehen, was ihr mit euren Kindern zu Hause tun könnt.

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