(© Sven Döring )

Neue Statistiken: So viele "echte" Hamburger leben in der Hansestadt

Eine neue Statistik zeigt: Die meisten Hamburger sind nicht in der Hansestadt geboren. Der Anteil der "Quiddjes" steigt seit Jahren. Welche Viertel sind hingegen noch echt hamburgisch?

Ein immer kleiner werdender Anteil der Einwohner unserer Stadt ist "born and raised" in Hamburg. Nur noch gut 43 Prozent der Bevölkerung können sich unbestritten als Hamburger Jungs oder Deerns bezeichnen. Das geht aus einer Auswertung des Statistikamtes Nord hervor. Die restlichen 57 Prozent sind in anderen Bundesländern oder im Ausland auf die Welt gekommen und im Laufe ihres Lebens nach Hamburg gezogen. Im Jahr 2009 lag der Anteil der gebürtigen Hamburgerinnen und Hamburger noch bei rund 46 Prozent.

Große Unterschiede zwischen den Stadtteilen

Fest steht: In den Randbezirken kommen auf einen Zugezogenen die meisten gebürtigen Hamburger. Die Stadtteile Spadenland und Tatenberg beherbergen mit 66 und 63 Prozent anteilig die meisten Ursprungs-Hamburger. In den innenstadtnahen, urbanen Lagen sind es dagegen besonders viele Menschen, deren Wurzeln außerhalb Hamburgs liegen. Dazu gehören unter anderem die Sternschanze, St. Pauli sowie Hammerbrook. Auch der Kleine Grasbrook und Steinwerder weisen einen großen Anteil Zugezogener auf. Dort stammen weniger als 20 Prozent der Bewohner aus Hamburg.

(© Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein )

Von allen nach Hamburg Immigrierten kommen 31 Prozent aus einem anderen Bundesland, vornehmlich aus Schleswig-Holstein (sieben Prozent) und Niedersachsen (sechs Prozent). Ein Viertel ist außerhalb Deutschlands geboren, die meisten ausländischen Mitbürger kommen aus der Türkei und aus Polen.

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