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Neue Radargeräte: Blitzer-Offensive in Hamburg gestartet

Ich will Spaß, ich geb Gas? Das könnte in Zukunft teuer werden: Hamburg geht mit sechs neuen, mobilen Radar-Anhängern und mehr Tempo-30-Zonen an den Start.

Die Polizei Hamburg will's wissen: Bis zum Sommer werden sechs neue Radar-Anhänger angeschafft, zwei davon sind seit 18. Februar 2019 in Betrieb. Die mobilen Blitzer, die "Enforcement Trailer" genannt werden, sollen in erster Linie vor Schulen, Kitas, Krankenhäusern und Pflegeheimen oder auch Unfallschwerpunkten kontrollieren.

So funktionieren die neuen Radargeräte

Das Besondere an den neuen Anhängern: Sie sind flexibel einsetzbar, heißt, sie können nicht nur an verschiedenen Orten und Tageszeiten, sondern auch ohne Personal zum Einsatz kommen. Einfach parken, einstellen und abwarten. Eine spezielle Einbruchmeldetechnik verhindert, dass Langfinger die Geräte einkassieren. Kostenpunkt: 120.000 Euro pro Hänger.

Verstärkte Kontrollen in 30er-Zonen

Insgesamt sollen die Geschwindigkeitskontrollen verstärkt an Tempo-30-Zonen aufgestellt werden. Vor 80 Einrichtungen in Hamburg seien bereits neue Tempo-30-Zonen angeordnet worden, darunter die Kitas an der Legienstraße und die Pflegestellen am Havighorster Redder. Am Eppendorfer Weg etwa sollen noch im Februar entsprechende Schilder aufgestellt werden.

Hamburgs erfolgreichster Blitzer steht in Finkenwerder

Der absolute Rekordblitzer steht übrigens in Finkenwerder. Der ist zwar nicht mobil, aber dafür Hamburgs erfolgreichste stationäre Radaranlage. 2018 blitzte es an der Finkenwerder Straße, Kreuzung Vollhöfner Weiden mindestens 63.500 Mal. So viele Anzeigen gingen jedenfalls raus.

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