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Schönheitskur für die Innenstadt: So soll die Binnenalster aufgehübscht werden

Ein breiterer Fußgängerweg und ein neuer Pavillon könnten in Zukunft die Binnenalster aufhübschen. Welche Maßnahmen für das Makeover rund um den Jungfernstieg derzeit diskutiert werden, erfahrt ihr hier.

Was gibt es Schöneres, als an der Alster entlang zu flanieren? Eigentlich nichts – es sei denn, die Flaniermeile selbst wird noch ein bisschen attraktiver. Denn aktuell ist das Schönste wohl der Blick aufs Wasser. Ob ein Makeover überhaupt möglich ist, wurde geprüft: Die Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) stellte bereits im Sommer 2019 einen Teil der in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie vor.

Eine neue Promenade an der Binnenalster

Die Debatte um die Neugestaltung der Binnenalster hatte die CDU-Bürgerschaftsfraktion im Juni 2018 angestoßen. Die Partei hatte die Idee einer Ponton-Promenade mit Gastronomie vorgelegt. Den Antrag zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie lehnten SPD und Grüne im November 2018 allerdings ab. Stattdessen wurde ein eigener Antrag für eine Studie zur Weiterentwicklung der Uferbereiche beschlossen.

Das vollständige Gutachten, das die BSW im Auftrag der Bürgerschaft erstellte und kürzlich veröffentlichte, befürwortet eine breitere Alsterpromenade am Ballindamm direkt am Wasser. Dafür könnte die Böschung an der Wasserseite abgetragen werden. Außerdem Teil des Gutachtens: eine Verbindung von Binnen- und Außenalster für Fußgänger an der östlichen Seite.

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Gastronomie soll belebende Wirkung haben

Laut Gutachten soll vor allem die Gastronomie zur Belebung der historischen Binnanalster beitragen. Dazu ist ein zweiter Pavillon an der Lombardsbrücke Ecke Esplanade denkbar – an dieser Stelle stand früher schon mal einer. Außerdem könnten zwei frühere Dampfboot-Wartehäuschen im Sockel der Lombardsbrücke zu Cafés umfunktioniert werden. Zusätzlich ist die Rede von Foodtrucks am Alsterufer.

Behutsame Weiterentwicklung

"Jegliche Planung in diesem Bereich muss wohl überlegt und sorgsam angegangen werden", so Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt (SPD). Ihrer Meinung nach sind kleine kosmetische Änderungen wie die Verbreiterung des Gehweges am Ballindamm ausreichend.

Die CDU hält weiter an umfassenderen Maßnahmen fest. "Nun geht es darum, die Diskussion abzuschließen und endlich einen großen Wurf zur Attraktivitätssteigerung der Innenstadt hinzubekommen. Wir fordern SPD und Grüne auf, sich fernab von Wahlkampf und Parteiengezänk einen Ruck für Hamburgs Zukunft zu geben und mit uns die Alsterpromenade zu verwirklichen", sagte CDU-Abgeordneter David Erkalp dem Hamburger Abendblatt. Hamburgs Herzstück sei ab den Abendstunden nämlich völlig unbelebt. An dieser Stelle plädiert er für die Außengastronomie.

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