(© Hamburger DOM / Henning Angerer )

Neue Lockerungen: Winterdom kann wahrscheinlich stattfinden!

Dank neuer Lockerungen des Hamburger Senats können traditionelle Volksfeste wie der Winterdom ab 1. November 2020 unter strengen Auflagen stattfinden. Allerdings nur, wenn sich die Infektionszahlen bis dahin nicht gravierend negativ entwickeln.

Um auch in der Krise ein bisschen Umsatz zu machen, haben sich die Dom-Schausteller in den letzten Wochen überall in Hamburg verteilt – bunt blinkende, in der Stadt verstreute Fremdkörper. Mit etwas Glück können sie gebrannte Mandeln, Zuckerwatte und Co. aber bald wieder in gewohnter Umgebung auf dem Heiligengeistfeld verkaufen.

Hamburger Dom muss strenge Auflagen erfüllen

Wenn ihm stark steigende Infektionszahlen keinen Strich durch die Rechnung machen, kann der Hamburger Dom vom 6. November bis 6. Dezember 2020 wieder seine Tore öffnen. Einiges wird wie immer sein, einiges aber auch ganz anders, denn die Auflagen sind streng. Das Hygienekonzept sieht vor, dass es statt bislang 13 Zugängen nur drei zentrale Eingänge und davon getrennte Ausgänge gibt. Außerdem werden Zugangskontrollen stattfinden. Maximal 6.000 Besuchen dürfen sich gleichzeitig auf dem Gelände befinden, der Konsum alkoholischer Getränke ist verboten.

Die zusätzlichen Kosten übernimmt die Stadt

Durch die Sicherheitsmaßnahmen entstehen zusätzliche Kosten. Nach ersten Schätzungen belaufen sich diese auf circa 500.000 Euro netto. Um die Schaustellerfamilien zu unterstützen, wird die Stadt diese Kosten übernehmen. "Ich bin froh, dass wir den Schaustellern jetzt grünes Licht geben können und ihnen darüber hinaus auch noch sagen: Standgebühren und Kosten für die Hygiene und Sicherheit übernimmt dieses Mal die Stadt", freut sich Michael Westhagemann, Senator für Wirtschaft und Innovation. Aber er mahnt auch zu Besonnenheit: "Trotz allem gilt es natürlich, vorsichtig und verantwortungsvoll zu bleiben."

Auch Stadionveranstaltungen sind teilweise wieder möglich

Stadionveranstaltungen unter freiem Himmel mit mehr als 1.000 Personen können bereits ab 10. September 2020 wieder genehmigt werden. Auch hier sind strenge Auflagen einzuhalten. Außerdem müssen einige weitere Voraussetzungen erfüllt sein: kein festes Dach, mehr als 10.000 Sitzplätze und eine gewisse Bedeutung der Veranstaltung für ganz Deutschland. Was das genau heißt, wird sich wohl noch zeigen.

Wer nicht mehr warten will: Freizeitparks bei Hamburg

Bis zum November dauert es noch ein Weilchen. Wer das Kribbeln im Bauch beim Achterbahnfahren jetzt schon zu sehr vermisst, kann sich den Adrenalinkick in diesen Freizeitparks bei Hamburg holen.

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