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Konzerthalle statt Wohnungen in Altona: Das sind die Pläne

Hier spielt die Musik! Am Diebsteich soll eine neue Konzerthalle gebaut werden. Wir verraten euch, welche Eventlocations noch geplant sind.

Konkurrenz für die Elbphilharmonie: Der Hamburger Senat plant nach dem Elbdome in der HafenCity und der neuen Messehalle nun den Bau einer Konzerthalle in Altona. Es werde dringend ein Veranstaltungsort gebraucht, der über 4.000 Menschen Platz bietet, heißt es unter anderem von Kultursenator Carsten Brosda (SPD).

Konzerthalle am Diebsteich

Es soll also eine neue Musikhalle her. Nur wohin damit? Nach langer Suche habe sich die Stadt nun für ein 47.000 Quadratmeter großes Grundstück an der Waidmannstraße in Altona entschieden. Die Konzerthalle würde in unmittelbarer Nähe zu dem geplanten Fernbahnhof Diebsteich entstehen. Die neue Eventlocation soll 5.000 Gästen Platz bieten.

Kritiker fordern die Stadt auf, in dem beliebten Viertel keine Konzerthalle, sondern neue Wohnungen zu bauen. Bausenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD) sagte dem NDR gegenüber allerdings, dass die Konzerthalle nicht in Konkurrenz zum Wohnungsbau stehe. Ein erster Entwurf wird den Bürgern am 22. Juni 2019 vorgestellt.

Mehrzweckhalle am Fernsehturm

Ein weiteres Bauvorhaben für Hamburg: Direkt am Eingang West der Messehallen soll ein ein neues, multifunktionales Gebäude entstehen. In der neuen Hamburger Eventlocation sollen nicht nur Konzerte, sondern auch Sportveranstaltungen und Messen stattfinden. Die Pläne für eine neue Halle auf dem Gelände der Messehallen gab es schon im Jahr 2008. Allerdings wurde das Bauvorhaben wieder verworfen, weil das Geld fehlte. Nun hat eine Umsetzung der bereits bestehenden Pläne gute Chancen. 4.600 Menschen würden in die neue Messehalle am Fernsehturm passen und durch die zentrale Lage wäre die Location gut angebunden. Am 19. Juni 2019 entscheidet der Aufsichtsrat der Hamburg Messe und Congress GmbH (HMC), ob die 2,8 Millionen Euro für die Planung der neuen Multifunktionshalle freigegeben werden.

Elbdome in der HafenCity

Der Elbdome ist schon seit Anfang des Jahres im Gespräch. Laut Ausschreibung der Stadt soll die Halle für 6.000 bis 9.000 Gäste Platz haben und auch für Sportevents genutzt werden können. Der Standort sei laut Sportsenator Andy Grote (SPD) ideal. Die Halle würde superzentral liegen, verkehrlich optimal erreichbar sein und die lauten Veranstaltungen würden keine Anwohner stören. Einen interessierten Investor für das 150-Millionen-Euro-Bauvorhaben gibt es auch schon. Tomislav Karajica, der auch Hauptgesellschafter der Profi-Basketballer Hamburg Towers ist , möchte den Elbdome bauen und dort Basketball-Bundesligaspiele stattfinden lassen.

Noch mehr Bauprojekte in Hamburg

Höher, schneller, weiter – in Hamburg ist bautechnisch jede Menge los. Gerade erst wurde die neue Hafenpromenade fertig gestellt: Hier gibt es 5 Fakten zum neuen Elbboulevard. Oder auch über diese Bauprojekte auf St. Pauli spricht jetzt jeder.

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